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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Besuch beim Radiologen


Dirpi
08.11.2004, 16:38
Hi Leute!

Heute mußte ich zur Kernspintomografie/MRT. In diese Angströhre muß ich leider regelmäßig jedes Jahr ein Mal hinein. Schlanke Menschen könnten allenfalls Probleme wegen Platzangst bekommen aber wenn ich Brocken (176/145kg) da hinein muß, dann ist das mehr ein Platzproblem aufgrund meiner Dimensionen. Für Platzangst ist kein Platz mehr weil alles mit mir voll darin belegt ist.

Ich hatte ja eigentlich wieder mit dem üblichen Fragebogen gerechnet: Größe, Gewicht (hu gutt Sie sind ja vielleicht dick) gerechnet.
Nein: da überraschen die mich mit einem vollkommen neuen Fragebogen und keiner wollte das Gewicht wissen. "Super - dann kriegste deswegen ja schon mal keine rote Kirsche", dachte ich mir.
Und was soll ich Euch sagen: KEIN KOMMENTAR von irgendjemandem zu meinem Gewicht und meiner Ausfüllung des Kernspintomografen. Die waren einfach alle nur voll nett und freundlich. Ihr könnt Euch nicht vorstellen was es für ein Gefühl es ist, nicht auf das Gewicht angesprochen worden zu sein. Ich fühle mich als hätte ich schlagartig abgenommen - ein Blick in den Spiegel hat mir aber das Gegenteil bewiesen. Na macht auch nix.
Hoffentlich hält mein "Höhenflug" noch etwas an!
Liebe Grüße
Yanced:D :D :D :D :D :D

SüsseMollige
08.11.2004, 19:27
Ich war vor ca 5 Jahre auch beim Radiologe.
Es war echt der Horror.
Im Wartezimmer musste ich den Bogen ausfüllen,natürlich mit Gewicht.Ich wusste mein Gewicht nicht so genau also schrieb ich 120 kg rein.
Als ich den Zettel abgab.Kuckte mich die selbst nicht schlanke Arzthelferin an und meinte.Na das müssten aber mehr sein.*schluck*Fand ich schon mal total unnett.Dann kam der Arzt und meinte das die Röhre nicht mehr als 125 kg aushält.Und wenn ich was kapput mache usw wegen meinem Gewicht dann darf ich das zahlen.....bla bla.....
Ich war noch nie in so einer Röhre.Das Zimmer war auch sehr Dunkel.Ich legte mich auf die Liege.Und fuhr langsam in die Röhre.
Ich dachte mir nur,bleib bloss still,nur keine Angst bekommen.
Und da passierte es nach 2 min hab ich echt die Krise bekommen.Ich hab gerufen ob jemand da ist....Aber niemand hat geantwortet.Kein Mensch da.Und ich voll die Panik.....zitter.
Ich wollte rausss.
Und da bin ich einfach rausgekrappelt.
Und ich hab sowas von gezittert am ganzen Körper.Und Herzrassen.Ich hab sogar gestottert beim Reden,stand unter Schock.
Der Arzt hingegen war total unhöfflich zu mir.
Ihm war das scheiß egal,was mit mir los war.Nichtmal gefragt wurde ich ob ich ne Beruhigungs spritze vorher wollte....
Der Arzt meinte nur ob ich ne Ahnung hab was so ein Gerät kostet.Das ich ihn meinem Leben nie soviel Geld haben werde.Und falls das Ding nun kapput ist wegen mir.Darf ich das mein Leben lang abbezahlen........grrrrrrr.........
Dann hab ich meine Sachen gepackt und bin fluchtartig aus der Praxis gestürmt.
Ich hatte Lieber Handgelenk schmerzen,das war übrigens nur wegen meinem Handgelenkt.
Tsss ich werd ohne Narkose oder Schlafmittel niemeher in so eine Röhre freiwillig mich reinlegen.
Achja mir hat einfach jemand gefehlt der mir meine Hand hält oder am andren ende der Röhre steht und mit mir redet :(


lg
Saima

SüsseMollige
08.11.2004, 19:54
Es war für mich genauso schlimm wie wenn ich unter Granatbeschuss gewesen wäre ..
Ich hab keine Luft mehr bekommen.Das weiße hat mich so eingeengt.
Ich habe den Arzt gesagt das ich noch nie in sowas lag.
Er hat nicht reagiert...
Was soll ich sonst machen?
Mich hat auch niemand begleitet.
Hätte doch jemand im Raum sein müssen.Ich hab zweimal ,dreimal gerufen und niemand ist gekommen.
Obwohl der Arzt meinte das jemand da ist wenn ich was habe......

Stöpsel
08.11.2004, 20:55
Hi.
Findest du nicht das du ein wenig überreagiert hast?
Du hast schließlich nicht unter Granatbeschuss gestanden.
Wie gehst du sonst mit solchen Situationen um, das hört sich nicht normal an.
Das er sich aufgeregt hat wegen dem Gerät kann ich verstehen, hast du ihm denn vorher gesagt das du anscheinend Panische Angst hast und das dir jemand eventuell die Hand halten sollte.
Was in der Regel nicht gerade zulässsig ist bei solch einer Untersuchung.
gruß Pepe


Pepe, deine antwort finde ich wirklich nicht gut! anscheinend bist du noch nie in so einer ausnahmesituation gewesen, wo dein körper plötzlich durchdreht - das ist keine sache die man einfach so "steuern" kann (oder gar abstellen:cool: ). wenn du in solcher situaion panik bekommst, kann es sein, daß du völlig abdrehst(und vorher auch nicht wußtest, daß dir so etwas je passieren würde)

mir ist das in einer menschenmenge auf einem open air konzert von ACDC passiert. es waren ca. 35.000 leute da und wir sind durch die menge, weil wir zu einem stand wollten. es fing mit trockenem mund an, dann bekam ich herzklopfen...das wurd immer schlimmer, bis es mir zum hals schlug und ich atemnot bekam. und dann bekam ich panik, hatte das gefühl, ich MUß hier raus! SOFORT! dann wurd mir schlecht und ich dachte, ich muss gleich um mich schlagen. verschlimmert hat das ganze noch mein versuch diese situation zu kontrolieren. zu meinem glück erreichten wir den stand und ich stellte mich völlig aufgelöst mit dem rücken an den zaun.


das war so ziemlich das schlimmste erlebnis, was ich bis dahin hatte. also vorsicht bei "granateneinwand" :rolleyes:

@ süße
ich finde es traurig, daß du so ein erlebniss hattest. so eine arztpraxis sollte eigentlich ein minimum an verständniß haben :confused: und diesem arzt hätte man echt mit dem hintern ins gesicht springen sollen!

Stöpsel

SüsseMollige
08.11.2004, 21:40
@ süße
ich finde es traurig, daß du so ein erlebniss hattest. so eine arztpraxis sollte eigentlich ein minimum an verständniß haben und diesem arzt hätte man echt mit dem hintern ins gesicht springen sollen!

Stöpsel

Wenigstens zeigt eine Verständnis für mich Danke Stöpsel :)
Ich kenn das übrigens auch von Konzerten.Ich hab das auch schon so krass erlebt .Die Menschenmenge hat von allen Seiten auf mich gedrückt.Das schlimme,wenn man einmal hinfällt dann kommt man nie mehr hoch.Das verstärkt die Angst.Und was noch schlimm ist,wenn jemand vor dir hinfällt.Dann kannst du gar nicht ausweichen.Dann wirst du oft drauf gedrängt.Und dann weiß man oft auch gar nicht wo deine eigenen Beine gerade sind oder Arme.Es war schon heftig auf dem Charity Konzert wo die Backstreet Boys,Dj Bobo und Caught in the Act Fans hysterisch wurden.
Und erst Millenium 2000 in London.Das waren vieleicht Menschenmengen.Ich wollte nur noch raus.Ich bin zur nächsten Laterne geflüchtet.Und dann in die Gassen ausgewichen.Ich konnte echt nicht mehr.Und die Reisegruppe die uns begleitet hat.Ist mit geflüchtet.Das war ja ein Menschen andrang.Du hast echt nur noch Menschen geséhen.Da war alles voll.Und man kann echt Kilometer weit gucken von allen Seiten siehst du Menschen...die eng aneinander stehen.Da kommen dann schon so komische Gedanken,Hilfe ich will raus.
Und dann kämpft man sich raus.
Davon kommen wohl auch so meine Ängste.
Mit 15 war mir das gar nicht so bewusst.Ich war ja oft auf Konzerte eingequetscht.Aber mit der Zeit hab ich Panik vor engen Sachen,wo ich nicht einfach raus kan entwickelt.


LG
Saima

Rascha
08.11.2004, 21:46
Ein Radiologe sollte nun wirklich damit vertraut sein, daß nicht wenige Menschen Panik in so einer Röhre bekommen, und anstatt herumzumotzen, sollte er dafür sorgen, daß den Patienten die Angst genommen wird.

Ein Arzt, der das nicht tut, hat seinen Beruf verfehlt!

Brockenhexe
08.11.2004, 23:54
Kann einen unter umständen die Existenz kosten wenn ein sehr Teures Gerät beschädigt wird oder Kaputt geht.

Es ist sicherlich ärgerlich, wenn ein Gerät kaputt geht oder einen Defekt hat; Termine müssen verschoben werden etc., aber dafür sind die Ärzte versichert.
Ein Patient kann nur belangt werden, wenn er vorsätzlich etwas kaputt macht.

Gruss aus Dortmund
Die Brockenhexe

Lovely Rita
09.11.2004, 00:27
Hi.

Findest du nicht das du ein wenig überreagiert hast?

Du hast schließlich nicht unter Granatbeschuss gestanden.

Wie gehst du sonst mit solchen Situationen um, das hört sich nicht normal an.

Das er sich aufgeregt hat wegen dem Gerät kann ich verstehen, hast du ihm denn vorher gesagt das du anscheinend Panische Angst hast und das dir jemand eventuell die Hand halten sollte.

Was in der Regel nicht gerade zulässsig ist bei solch einer Untersuchung.

gruß Pepe

ich bin alles andere als ein weichei, aber die 15 minuten, die ich vor zwei jahren in so einer röhre verbringen musste, bin ich 15 minuten an einer panikattacke entlanggeradelt.
und das vorgehen seitens der praxis wie von süße mollige beschrieben, ist völlig daneben. bei solch einer untersuchung ist es nämlich in der regel unbedingt so, dass man in die eine hand einen kleinen gummiball bekommt, den man drücken kann, wenn man die panik kriegt.
weil nämlich selbst für normalgewichtige solche röhren belastend sein können.
ich bin da mit 175 kilo rein und hatte nicht einen millimeter platz. das gerät gibt andauernd laute knackende und knallende geräusche von sich und du fühlst dich wie lebendig begraben. du kriegst keine luft mehr und hast andauernd panik, dass du erstickst.
ich hatte noch nie in meinem leben derartige angst und derartige schlimme körperliche panikreaktionen. trotzdem hab ich den ball nicht gedrückt, weil ich wissen wollte, ob ich in meinem kopf einen tumor habe oder nicht.

die süsse mollige hatte völlig recht, da rauszukriechen, zumal es irre ist, fuer ein handgelenk die komplette röhre zu machen.
ich glaube kaum, dass der arzt mit einer schadensersatzklage da durchkommen würde.

MeiersJulchen
09.11.2004, 00:40
Es kommt drauf an...

Wenn auf dem Bogen steht das man die Angaben Wahrheitsgemäß gemacht hat und dann anschließend was passiert weil man 20 Kilo drüber ist als das Maximalgewicht des Gerätes, wenn man sich klaren Anweisungen Widersetzt die den adäquaten Umgang mit dem Gerät voraussetzten.

Wie würdest du das nennen?



Ich nenne das Quark mit Soße.
Wenn das liebe Doktorlein derart aufopferungsvoll um seine unersetzlichen Geräte kämpft, daß er dafür sogar auf den Nerven und Gefühlen seiner Patientin herumtrampelt, dann ist er für mich ein sabbernder Idiot mit keinem Quentchen menschlichem Einfühlungsvermögen.
Wenn ihm seine Maschinen derart wichtig sind, dann hat er verd**** noch mal eine Waage in seiner Praxis zu haben, um einen Schaden abzuwenden. Wenn er sie daraufhin wegen Übergewicht abweisen muß, verletzt das die Gefühle der Patientin vielleicht auch, aber nicht in derart menschenverachtender Weise. Und als kompetenter Mediziner kann er in einem solchen Fall ganz bestimmt eine ganze Latte alternativer Untersuchungsmethoden nennen und nicht eine, die seine supertolle, megateure Sch****-Maschine am besten auslastet, damit die Kohle von der Krankenkasse ununterbrochen rollt.

*brodel* :(

Michaela

Dirpi
09.11.2004, 08:21
Hi!
Ich kann Eure panischen Reaktionen in diesem blöden Gerät wirklich verstehen. Diesmal habe ich mich (so blöd das vielleicht klingen mag) zurvor gedanklich damit auseinander gesetzt. Ich habe kurz zuvor in meinem Lieblingsbuch gelesen um gedanklich - wenn ich in der Röhre liege - einen Aufhänger zu haben um krampfhaft an etwas anderes denken zu können als an meine derzeitige Situation. Ich habe mich auf die letzten Begebenheiten im Buch konzentriert und versucht, alles was ich gelesen hatte, kritisch zu hinterfragen. Klingt vielleicht blöd und ich weiß nicht ob ich das richtig rüberbringe, aber es hat geklappt!
Ferner habe ich mich schon beim Einfahren in das Gerät darauf konzentriert bloß nicht die Augen auf zu machen. Ich habe über eine halbe Stunde lang die Augen zusammengedrückt um bloß nicht zu sehen, wie eng es in dem Ding ist und wie nah alles vor meinen Augen passiert.
Nach 15 Minuten hatte ich so eine Art "Normalzustand". Da ich ein sehr muskalischer Mensch bin habe ich dann versucht aus der ultralauten Geräuschkulisse eine Art Musik herauszufiltern. Klingt wieder blöd - hat mir aber geholfen!

Übrigens: auf dem "neuen Fragebogen" stand noch extra in Fettschrift: Wer zu Panikattacken neigt solle sich bitte vorher mit dem Arzt in Verbindung setzen, denn gegebenenfalls könnte eine Hypnose eingeleitet werden. Das fand ich echt klasse. Also haben doch scheinbar viele Leute dieses Problem! Wir befinden uns also in guter Gesellschaft (und davon wird nicht jeder dick gewesen sein).

Liebe Grüße
Yanced

Cailly
09.11.2004, 13:39
hallo pepe,
sorry aber was du schreibst klingt ganz nach:
was interessiert der Mensch und seine Gefühle, wenn es um Teure Geräte geht?

und dazu möchte ich mal eins sagen:
wenn ein patient mit Ängsten in solch eine enge Röhre geschoben wird, dann sollte WENIGSTENS eine "Fachlich mit dem Gerät vertraute Person" in dem Raum anwesend sein wenn es zu "panikreaktionen" kommt.
Wenn aber "nichtmals" dies gemacht wird, dann sory aber ist der Betreffende der diese "Ängstliche Person" in das "sündhaft teure Gerät schiebt" und den Betroffenen darin alleinläßt selbst Schuld wenn der Betroffene aufgrund von Panik etwas an dem Gerät kaputtmacht.
Dies um so mehr, wenn dem Betroffenen bevor er in dieses Panikauslösende Gerät (und Panik in engen Räumen ist sehr weit verbreitet!) gesagt wird es wäre jemand im Raum und dann ist niemand da.

Das es Betroffene gibt, die sich wie Yanced selbst auf mögliche Panik vorbereiten und im Vorfeld vermeidungs Strategien entwerfen und einsetzen, ist nunmal eher "Die Ausnahme". Solch ein "Anti-Panik-Training" ist den meisten betroffenen "unbekannt" und ganz ehrlich wenn die Panik erstmal losgeht ist NIEMAND mehr in der Lage rational zu denken.

Liebe Grüße
Cailly *die niemals freiwillig/ohne Beruhigungsmittel in solch eine Röhre gehen würde, da ICH weiß das ich unter Platzangst leide und auch weiß WARUM das bei mir so ist.*

SüsseMollige
09.11.2004, 13:53
@Pepe
Wenn der Arzt Angst um sein Gerät hat.Soll er eben den Patient vorher Wiegen.
Wieviele wissen schon ihr momentanes Gewicht?????
Und falls er bedenken hat,einfach sagen das es leider nicht geht.....

PASSTA ENDE

Lovely Rita
09.11.2004, 14:16
ich möchte noch hinzufügen, dass auch ich mich wie yanced auf die röhre eingestellt habe, auch ich hab die augen noch vor dem reinschieben zugemacht und dann 25 minuten (es waren nicht 15 sondern 25) nicht geöffnet. trotzdem bin ich fast ausgeflippt.

diesen unzulänglichkeiten in arztpraxen begegne ich immer wieder, einmal sogar in einem krankenhaus im OP. damals wog ich ca. 135 kilo, so viel wiegen sicher mehr männer und frauen (also potentielle patientinnen). trotzdem gab es kein passendes OP-hemd.

es geht ja auch anders. in einer gratiszeitschrift hat ein labor speziell mit einem foto seiner neuen offenen röhre geworben, das alleine zeigt schon, dass viele sich in der röhre mies fühlen.

wir leben nicht mehr im mittelalter. es ist nicht notwendig, dass man sich völlig unnötigen strapazen aussetzt. und ein arzt sollte sich als dienstleister dem einigermaßen anpassen. dass jemand im selben raum bleibt bzw. ein beruhigungsmittel gibt (nach absprache) wäre noch das mindeste gewesen.

Dirpi
09.11.2004, 14:59
Übrigens: bei unserem Radiologen habe ich so einen kleinen Druckknopf in die Hand gedrückt bekommen. Wenn ich Probleme hätte sollte ich 3 x auf den Knopf drücken und sie würden mich sofort da rausholen.
Liebe Grüße
Yanced

TamiJinx
09.11.2004, 15:31
Liebe Leute,

es ist schon der hammer, was man bzw. frau so alles erlebt.
Ich war zweimal in meinem leben in so einer röhre, kampfgewicht 135 kg. kein kommentar von irgendjemanden dazu, weder arzt noch schwestern.
aber ich als alter platzangst und noch mehr hase hatte panik. als ich beim ersten mal rauskam, habe ich die praxis vollgek****, sorry, mich übergeben :o
wieder keine blöden kommentare, "ist schon öfter passiert" gott sei dank.
beim zweitenmal, ein traum, vorher 10 mg psyquil i.v. und ich schwebte in dieser röhre, habe auch sonst nichts mitbekommen.
es geht also auch so, und ich bin überglücklich nicht an irgendwelche nur an ihre maschinchen denkenden arsch****** geraten zu sein.

liebe grüsse
TamiJinx

Lovely Rita
09.11.2004, 15:57
Ich glaube ihr Kriegt da was in den Falschen Hals mir geht es lediglich darum beide Seiten zu sehen.

Bei einer Geschichte gibt es immer zwei Seiten.

Es geht hier garnicht darum das Gerät in den Vordergrund zu stellen.

Sondern beide Seiten und ihre Beweggründe zu verstehen.


ich krieg gar nix in den falschen hals.
nur weil du hier die regel aufstellen willst, dass eine geschichte immer von zwei seiten zu betrachten waere?
das kannst du ja gerne tun. aber mir geht es nicht darum, alles von zwei seiten zu betrachten.
mir reicht mein mitgefühl für die süße mollige und mir reichen meine eigenen erfahrungen, um zu sagen, sowas dürfte nicht vorkommen.

es geht nicht darum, dass der arzt unzulängliches gerät besitzt (für leichtere menschen ist die ja okay), es geht darum, dass er und seine mitarbeiter unmenschlich handeln. das ist die einzige seite, die mich interessiert.

Grazia1974
09.11.2004, 18:35
Hallo,

als ich 1997 eine Kernspintomographie des Kopfes hatte, erhielt ich in der Praxis ein Infoheftchen, in dem alles Wichtige zur Untersuchung stand. Da wurde auch vorab auf die Möglichkeit hingewiesen, ein Beruhigungsmittel zu bekommen. Außerdem wurden die typischen Geräusche des Geräts beschrieben, die dann tatsächlich ziemlich laut waren.

Das Gute an meinem MRT-Gerät war, dass innen ein Spiegel war, mit dem man die in einem gesonderten Raum stehenden Ärzte/Schwestern/MTAs sehen konnte. Außerdem gab es, glaube ich, Sprechkontakt zu ihnen. Im Notfall hätte ich mich also nur melden müssen.

Liebe Grüße,
Grazia

Lovely Rita
09.11.2004, 20:33
Wenn dir das Hilft die Dinge einseitig zu betrachten dann solltest du das auch weiterhin tun.


Nur wie gesagt, wir waren nicht dabei und Dreidimensionale Betrachtungsweisen sind in der Regel immer Besser als Zweidimensionale.


Gerade wenn man nicht nur Emotional Urteilt sondern versucht objektiv zu sein.

Es ist keine Regel sondern eine Tatsache das man Geschichten oder Vorkommnisse immer von mindestens zwei Seiten betrachtet.

Stell dir mal vor bei den Gerichten würde es so zugehen das Augenscheinlich geurteilt werden würde oder nach Hören/Sagen.


Aber wie gesagt wenn es dir Hilft behalte es bei.

Lieben Gruß Pepe

ich betrachte nicht einseitig, sondern empathisch, großer unterschied, mein lieber.
"man" kenne ich nicht, ich bin nicht "man"
und nur weil du jetzt aus deiner regel eine tatsache daherbehauptest, bist du in diesem thread noch immer nicht dafür zuständig, was "man" tun sollte oder "man" in einen falschen hals kriegt etc.

wenn man gefühllos ist, aber für ärztliche geräteparks mitgefühl hat, dann hat man für emotionalere mitmenschen natürlich kein verständnis.

aber wie gesagt, wenn es dir hilft, behalte es bei.

Lovely Rita
09.11.2004, 20:35
Hallo,

als ich 1997 eine Kernspintomographie des Kopfes hatte, erhielt ich in der Praxis ein Infoheftchen, in dem alles Wichtige zur Untersuchung stand. Da wurde auch vorab auf die Möglichkeit hingewiesen, ein Beruhigungsmittel zu bekommen. Außerdem wurden die typischen Geräusche des Geräts beschrieben, die dann tatsächlich ziemlich laut waren.

Das Gute an meinem MRT-Gerät war, dass innen ein Spiegel war, mit dem man die in einem gesonderten Raum stehenden Ärzte/Schwestern/MTAs sehen konnte. Außerdem gab es, glaube ich, Sprechkontakt zu ihnen. Im Notfall hätte ich mich also nur melden müssen.

Liebe Grüße,
Grazia

genau darum geht es. dass man ordentlich behandelt wird, dass man informiert wird und hilfestellungen angeboten werden.
das mit dem spiegel ist doch super, das hab ich noch nie gehört.

Lovely Rita
09.11.2004, 22:41
Jetzt ist es auf einmal Empathie



nix auf einmal. schlag mal im duden nach, was empathie heißt.
ich versetze mich lieber in die patientin rein und nicht in den arzt oder das gerät.

in wen du dich hineinversetzen oder nicht hineinversetzen willst, entscheidest du selbst. was "man" zu tun oder zu fühlen hat, entscheidest du nicht.
ganz einfache sache.

so. thema für mich beendet, ich hab zu arbeiten.

Lovely Rita
09.11.2004, 23:20
hast du Sonst nichts Zu tun?

schon schlimm, wenn mann dauernd in den Spiegel schauen muss.

überdenke das besser.

noch ist Zeit, auf die seite der empathie zu wehchseln.

zum beispiel deswegen

Anfang

genau so gehts weiter

die röhre ist zu eng

die granaten pfeifen nur so durch die gegend

Ende

siehst du nicht, dass alles zwei seiten hat?

primär wäre zu überlegen, ob du da nicht falsch liegst.

man irrt immer, wo man ganz sicher ist, das ist tatsache.

hier ist der beweis:

Anfang:

die röhre war so eng und ich war allein und hab keine luft mehr gekriegt

Ende

eindeutig kein fall für empathie, sondern zwei seiten einer geschichte. sop muss man das betrachten.

du hast völlig recht, pepe. ich bin total beschämt, weil ich so dumm war. jetzt bin ich klüger. ich danke dir.

schlaf gut.

Müslimaid
11.11.2004, 13:03
hallo allerseits,

ich hab jetzt nicht alles gelesen und habe auch keine erfahrungen mit geräten solcher art (würde im fall des falles aber locker reinpassen mit meinen 80 kg, also stellt sich das problem nicht in dem maß, doch finde ich es echt haarsträubend!!!).

was ich dazu sagen möchte, warum können diese geräte nur 120 kg "ertragen"? ich meine, es muss ja kein dicker mensch sein, der da mehr auf die waage bringt und in so ein teil reinmuss.
könnt ja auch ein sagen wir über 200 cm großer, muskulöser mann mit 140 kg daherkommen.

haben denn menschen, die nicht in die "norm" passen, kein recht auf gesundheit?
heisst das soviel wie "wer nicht reinpasst, hat halt pech gehabt" oder "wer nicht in die norm passt, kann eh ruhig früher an einer krankheit sterben?"

warum werden geräter dieser art denn nicht viel stabiler gebaut? kenn mich da technisch ja nicht aus, aber machbar müsst sowas doch sein, denn die für die untersuchungen wesentlichen teile werden ja wohl doch geschützt sein und einer stabilere bauweise dürfte denen ja nicht im weg sein, oder?

naja, liest sich vielleicht etwas übertrieben, aber allein das argument mit den "teuren geräten" find ich arg... was würde denn der schreiber des beitrages machen, wenn er selber betroffen wäre???

im übrigen finde ich, dass teure geräte und die existenzangst eines ach so armen arztes, begründet durch eine übergewichtige patientin in einem ct gerät (der sich in jedem fall, ob bei fahrlässiger oder vorsätzlicher beschädigung oder eines technischen defektes eines apparates schadlos halten können wird), nicht menschliche inkompetenz und unfreundlichkeit rechtfertigen können und dürfen.


schönen tag noch und nette grüße
mm

ps.: einer schlanken kollegin, die vor einiger zeit wegen eines bandscheibenvorfalls eine ct machen lassen musste, ergings in puncto platzangst und panik keinen deut anders als weiter oben beschrieben.
leider.

Hobbit
15.11.2004, 16:15
ich denke hier haben beide Fehler gemacht. Der Arzt bzw. das Praxisteam, weil sie den Ablauf der Untersuchung nicht im Vorfeld erläutert evt. sogar demonstriert haben. Andererseits kann man als Patientin vorab seine Fragen, evt. Ängste usw. formulieren und diese dann durch gezieltes Nachfragen reduzieren bzw. aus dem Weg räumen. War schon mehrmals in Kernspin (einmal sogar wurde meine Hände mit Isolierband auf dem Tisch fixiert). Ich habe mich aber immer vorab über den genauen Ablauf erkundigt.

Niemand kann von einem med. Laien verlangen, das er die einzelnen Abläufe einer Untersuchung im Vorfeld weiß.

Ach ja, mein Bruder mußte auch mal in die Röhre. Der Doc meinte, das sein Gerät für ihn vermutlich zu klein sei und er ihm das nicht zumuten möchte. Dann griff er zum Telefonhörer rief ein Röntgenistitut in der Nähe an und fragte nach ´nem kurzfristigen Termin. Mein Bruder war ziemlich verdutzt und fragte, ob das so üblich sei. Der Doc meinte nur: "Klar, da die Geräte ziemlich teuer sind, muß die Auslastung stimmen. Während Sie in der großen Röhre sind, kommt ein anderer Patient von denen in unserer kleinere Röhre."

Mein Bruder brauchte nur auf die andere Straßenseite zu wechseln, kam sofort in eine "riesige" Röhre und ging anschließend mit den Unterlagen wieder zu seinem Doc.

Hobbit
15.11.2004, 16:33
Ach ja, und wenn wirklich alle Stricke reißen. Fahre ich zu meinem Vet. nach Belgien. Der hat auch so ein Gerät und hat neulich unser "Leichtgewicht" ( Kaltblutpferd ca. 850 kg) in die Röhre geschoben.

Puhbärchen
06.12.2004, 20:30
Hallo Saima!

Erstmal tut es mir total leid, was du da in dieser Praxis erleben musstest.

Ich denke, die Untersuchung wäre ohne Probleme verlaufen, WENN nicht dieses unfähige Praxispersonal inklusive des Arztes gewesen wäre.
Warum wurdest du nicht richtig auf die Untersuchung vorbereitet?? Hattest du nicht so ein Kunststoffbällchen in die Hand bekommen?? In diesem Bällchen befindet sich eine Klingel und wenn man Panik hat oder was auch immer, kann man dieses drücken und du kannst dann mit dem Arzt sprechen. Gerade wenn man noch nie eine derartige Untersuchung gemacht bekommen hat, kann man da schon Panik bekommen. Diese Panik haben übrigens auch Normalgewichtige. Das mit der Gewichtsangabe muss halt sein, wegen evtl. Kontrastmittelgabe, deren Dosierung sich nach dem Gewicht richtet.

Ich kann deine Panik sehr gut nachvollziehen. Ich muss selbst im Durchschnitt 3-5 pro Jahr in diese Sch....röhre und das zwischen 45-90 Minuten!!
Da habe ich auch schon mal Panik bekommen, aber die Ärzte in der Klinik, aber auch in der Radiologischen Praxis sind immer sehr nett.

Falls du nochmal zum MRT musst versuch es mal mit Augen schließen bevor du in die Röhre rein gefahren wirst. Mir hilft es ganz gut.
Und was das Hand halten angeht. Natürlich kann auch dein Partner oder eine liebe Freundin mit in den Untersuchungsraum. In meiner Praxis kein Thema. Habe ich zwar noch nicht gebraucht, aber ich habe schon mitbekommen, das jemand seinen Partner dabei haben wollte. War auch kein Problem, die Begleitung sollte nur dran denken Handy, Schmuck (Uhr!!) und Kreditkarten bzw. Geldbeutel nicht mit in den Untersuchungsraum zu nehmen.
Wenn es dir hilft, nimm ruhig jemand mit. Das ist keine Schande.

Und was diese Äußerungen von Pepe angehen, darüber kann ich nur den Kopf schütteln.

Was die Belastungsgrenze medizinischer Geräte angeht so ist meine Meinung, das der Arzt ja weiß, bis wieviel KG das Gerät "belastbar" ist. Wenn dann jemand diese Grenze überschreitet, kann er dann dem Patienten im angemessenen Ton das mitteilen, das die Untersuchung nicht möglich ist, und das auch nicht unbedingt im Wartezimmer vor anderen Patienten!
Ich denke, das die Geräte weitaus belasbarer sind, als manche Ärzte einem weis machen wollen. Ich denke, das der ein oder andere Arzt es toll findet, einem Patienten, der nicht der Norm entspricht, so ein dummes Kommentar ins Ohr drückt. Nur sollten die Ärzte mal bedenken, was sie dem Patienten in dem Moment antun. Man kommt mit Beschwerden und steht da sowieso schon unter Druck und es soll ja auch vorkommen, das bei einer solchen Untersuchung unter Umständen auch eine schlechte Diagnose gestellt wird.
Und falls ein Gerät doch mal einen Schaden bekommt, so ist ja auch eigentlich jeder Haftpflicht versichert. In dem Fall müsste dann ja die private Haftpflicht aufkommen!!

Ich hoffe liebe Saima, das dir und auch allen anderen ein solches Erlebnis in Zukunft erspart bleibt. Ich rate dir, falls nochmal eine Untersuchung notwendig sein sollte, diese in einer anderen Praxis oder Krankenhaus machen zu lassen, damit dir das nicht nochmal passiert.

Mitfühlende Grüße vom Puhbärchen