Etwas off-topic, aber ich finde es nicht so toll, dass Du Deine ganze Familie mit Namen und Gewicht hier im Internet nennst.
Können die Eltern das Übergewicht des Kindes verhindern?
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Super-Daddy -
1. März 2010 um 22:01
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Meinst du es wirklich?
Ich finde es nicht schlimm, schließlich ist es nur Vornamen und Zahlen. -
Habt Ihr schon mal versucht, das Kind kühl zu halten?
Hört sich jetzt albern an, aber bei runtergedrehter Heizung verbraucht ein Mensch automatisch mehr Kalorien, um warm zu bleiben.
Das war der Vorschlag unseres Kinderarztes, als unser Junge -voll gestillt - etwas zu gut gedieh (der war damals 4 Monate und bewegte sich noch nicht soviel, war ja auch nicht wirklich sein Job mit vier Monaten!). Das Prinzip hat gut gearbeitet!
stübbken
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Habt Ihr schon mal versucht, das Kind kühl zu halten?
Hört sich jetzt albern an, aber bei runtergedrehter Heizung verbraucht ein Mensch automatisch mehr Kalorien, um warm zu bleiben.
Das klingt ein wenig abenteuerlich und auch fast wie ein Scherz...erkältet sich der Knirps da nicht?
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Das klingt ein wenig abenteuerlich und auch fast wie ein Scherz...erkältet sich der Knirps da nicht?
Ich glaube nicht das Stübbken meinte das die Kleine tiefgefroren werden sollte.:D Aber ein paar Grad kann man die Heizung schon runterdrehen, zu warm ist sowieso nicht gesund.
Was die Sache mit dem Vollkorn angeht bin ich ziemlich skeptisch. Vollkorn ist schwer verdaulich und ich kenne kaum Kinder die es mögen. Versuchen könnt ihr es ja aber ich würde es zunächst mal mit Knäckebrot versuchen, dass ist schön knusprig und Kinder knabbern ja recht gerne. -
Also das mit dem Wasser - ich kann da von mir reden. Meine Eltern haben mir als Kind NIE Wasser pur gegeben. Sie meinten immer mir was "besseres" geben zu müssen, was mit "Geschmack"...
Nun ja, leider ist es bis heute dass ich kein Wasser ohne alles mag. Ich liebe Schorlen, auch wenn sie sehr verdünnt sind. Aber reines Wasser - bäh.
Und ich bin mir ziemlich sicher dass das aus meiner Kinderzeit kommt.
Und so viel Durst dass ich auch Wasser trinke, den hatte ich erst einmal. Und da war es tatsächlich so dass ich das trinken dann aufhören musste da ich das Gefühl hatte würgen zu müssen...
Nochmal zu dem Kind das ich auf meiner Arbeit betreue. Die Mutter vermeidet alles zuckerhaltige in dem Speiseplan ihrer Kinder. Sie trinken Tee der MANCHMAL mit Honig gesüßt wird, in der Regel ist er Ungesüßt. Es gibt extremst verdünnte reine Fruchtsäfte (Verhältnis etwa 1:10) und - Wasser.
Selbst der kleine trinkt das Wasser anstandslos ohne das Gesicht zu verziehen.
Er mag Naturjoghurt ohne alles. Und Vollkornprodukte gibt es täglich, als Toastbrot, als Mehl im Pfannkuchen, oder einfach als normales Brot. Er isst Haferflocken "ohne alles" in Milch. Und unmengen von Gemüse und Obst. Ich finde es erstaunlich was ein Kind alles "lernt" zu essen wenn man ihm die Möglichkeit dazu gibt.
Wurst und Fleisch wird dort eher selten angeboten, aber auch gern gegessen wenn es es dann mal gibt. -
Dazu sollte aber erst einmal feststehen, DASS die Energiezufuhr zu hoch ist und, falls ja, warum sie zu hoch ist (siehe z.B. kroelles Hinweis).
Sonst nimmt man ihr nämlich nicht nur die Lebensqualität sondern ruiniert ihr auch die Gesundheit.Wie sehr solche "guten Ratschläge" nach hinten losgehen können, dürfte wohl die Mehrzahl der Teilnehmer am eigenen Leib erlebt haben.
Allerdings!!!!
Und bitte dran denken - es gibt auch Kinder die sich gesund und ausgewogen ernähren und trotzdem dick sind!!! Da ist das Wichtigste dem Kind die Gewissheit zu geben, dass es so wie es ist genau richtig ist und dass es bedingungslos geliebt wird. Meine Tochter (9) ist so eine Exemplar. Es kommt fast nie vor, dass sie gehänselt wird und wenn, dann nimmt sie sich das selten wirklich zu Herzen. Da sollte man als Eltern zuerst ansetzen!
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Super-Dadys Tochter kann man wohl kaum mehr als pummelig bezeichnen. Super-Daddy und seine Freundin könntes es natürlich auch auf sich beruhen lassen, aber was wenn das Kind wegen ihres Übergewichts irgendwann ernste gesundheitliche Probleme entwickelt?
Edit: Äuglein, was ist denn mit deinem Post passiert? Das mit dem pummelig ist nämlich darauf bezogen.
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ich habe "nur" zwei Kinder, die in ihrer Gewichtsentwicklung total unterschiedlich waren.
das erste Kind war bis zur Pubertät ein schlankes aber kräftiges, vitales Kind mit einem gesunden Appetit.
So ab dem 12.Lebensjahr gab es eine erschreckende Gewichtszunahme, die mit einer Wesenänderung verbunden war. Das Kind wurde träge, die Leistungen in der Schule, die vorher optimal waren sanken auf ein tieftes Niveau. Ein harte Zeit für uns alle, verbunden mit viel Ratlosigkeit.
So mit 17 bzw. 18 Jahren verschwanden die Kilos wieder. Die erste feste Freundin stand auf dem Plan. Vorher war das duschen für ihn eine absolute Härte - dann war plötzlich Körperpflege das wichtigste. Dazu vermehrte sportliche Aktivitäten und ein anderer Freundeskreis. Heute ist er ein gestandenes Mannsbild, der das Savoir vivre pflegt und das eine oder andere Kilo zuviel drauf hat. Aber nie soviel, dass seine Leisutngsfähigkeit darunter leidet. Dafür sorgt seine taffe Freundin.das zweite Kind, eine Frühgeburt, das nach der Geburt fast ein Monat im Brutkasten bleiben musste war ein Winzling. Ein Vater der sein Kind im Nachbarbrutkasten liegen hatte meinte damals "ich weiss nicht, aber entweder ist mein Kind viel zu groß oder ihr Kind einfach viel zu klein".
Ich war damals sehr besorgt darüber, wie ich diesen Däumling groß bekomme.
Zu Hause dann erlebte ich eine Überraschung:
Das Kind muss alle Ernährungs-und Elterntipps gelesen haben. Sie war vorschriftsmäßig im schlafen, Nahrungsmäßig genau nach Plan und wenn sie wach war ein fröhlicher kleiner Wonnepfropfen. Sie nahm gewichtsmäßig erfreulich zu, der Kinderarzt war voller Lob aber irgendwann hatte ich einen kleinen Mops auf dem Arm.
Dann kamen natürlich die ersten Warnungen. Das dauerte bis zum zweiten Lebensjahr und in den Kindergarten schickte ich dann doch ein ganz normal gebautes gesundes Kind.
In der Schule war sie immer die Kleinste und immer etwas zu dünn.
In der Pubertät nahm sie wieder zu, ein sogenannter Rettungsring war zu sehen. Das war eine Zeit. wo sie nicht vom PC wegzubringen war, auch wieder schulischer Leistungsabfall mit "mir ist so langweilig-alles ist öde- ich hab keine Lust -"
Ich war zu der Zeit schon dick und als ich ihr sagte, dass die Gefahr besteht, dass sie so aussehen wird wie ich, da wurde sie aktiv.
Nein, ihren gesunden Appetit behielt sie bei und auch sie machte nie eine Diät, aber sie stürzte sich in sportliche aktivitäten, die Leistungen in der Schule wurde wieder besser und heute ist sie eine schlanke, ranke junge Frau , die gerade den Sprung in die berufliche Selbstständigkeit wagt.Ich denke viele Mütter hier können über ähnliche Entwicklungen berichten und dass diese Veranlagungsgeschichten oder das miteinander vergleichen einfach müßig ist.
Sicher, man sollte abnormale Gewichtszunahmen-oder aber auch abnahmen beobachten, aber hier Prognosen für die Zukunft zu stellen ist müssig und vor Diäten oder Überaktivitäten, die ein Kind nur belasten und schädigen kann, sollte man wirklich abraten. -
@super-daddy:
An deiner Stelle würde ich sowohl deine Tochter Annalena als auch die kleine Amy mal einpacken und einen Besuch beim Kinderendokrinologen machen.
Wenn ich mich dran erinnere, was normale Kinderärzte verzapfen (chron. Nasennebenhöhlenentzündung und Bronchitis kommt vom Übergewicht), würde ich da eher mal etwas früher einen Fachmann aufsuchen.
In meiner Kinderzeit war ich ganz normalgewichtig bis ich im staatlichen Kindergarten und danach im Schulhort mit gepanschtem Fertigfutter traktiert wurde (Erst ab dem 6. Lebensjahr, vorher war ich in einer Elterniniativ-Kita, wo die Eltern abwechseln gekocht haben).
Mit 12 sollte ich eigentlich wegen der chronischen NNHE und Bronchitis zur Kur, in der Kur wurde eine Gewichtsreduktionskur mit unter 1000kcal daraus.
Essen war grässlich, deshalb hab ich es nicht gegessen. Diese Reduktionsdiät hat bei mir zu Beginn der Pubertät ein Hormonchaos angerichtet. Nach der Kur stieg mein Gewicht trotz gleicher Ernährung wie vorher (Schulfraß deutlich reduziert, weil ich dann wählen konnte) um 30kg in einem Jahr und das PCO-Syndrom wurde scheinbar dadurch ausgelöst. Von diesem Zeitpunkt an bis ich 16 war wurde ich von einer Ernährungsberatung zur anderen geschleppt und keiner glaubte mir, dass ich viel zu unregelmäßig esse und kaum Süßigkeiten, weil es die bei mir zuhause gar nicht gab.
Mit 16 wurde ich dann mal einem Kinderendokrinologen vorgestellt, der sich glaub ich ein wenig verscheißert vorkam eine ausgewachsene 16-Jährige vor sich sitzen zu haben. Er hörte sich aber die Symptome an und schickte mich direkt in die gynäkologische Endokrinologie. Dort wurde meine Hormonstörung zwar diagnostiziert, aber daran war ja nur das Übergewicht schuld, welches sich immer weiter aufbaute durch das Hormonchaos. Mit 18 dann endlich startete ich einen neuen Behandlungsversuch und zum ersten Mal überhaupt wurde ich behandelt. Unter Behandlung schließlich blieb das Gewicht zunächst konstant und ging dann ganz allmählich runter.
Leider bekam ich von der Behandlung (viele bezeichnen den Einsatz der Pille nicht als Behandlung, sondern als Unterdrückung der eigenen Hormone, aber genau das ist bei meinem Hormonchaos gewollt) 9 Monate später aufgrund einer nicht bekannten Blutgerinnungsstörung eine Gehirnthrombose und in Folge dessen wurde die Pille abgesetzt.
Prompt machten die Hormone wieder, was sie wollten und das Gewicht stieg wieder an.
Vor 3,5 Jahren wurde dann eine andere Behandlung eingeleitet, die aber nicht anschlug, deshalb wurde diese vor knapp 2 Jahren unter weiteren Blutgerinnungshemmern wieder auf die Pille geändert und es ist soweit alles gut.
Aber das Gewicht hat sich nunmal aufgebaut und ist schwierig wieder abzubauen, deshalb lebe ich halt damit und lasse mir davon nicht das Leben vermiesen.
Aber wenn das alles viel früher erkannt und behandelt worden wäre, wäre es nie soweit gekommen.Also, wenn du deinen Mädels einen Gefallen tun willst, dann schlepp sie zum Endokrinologen und lass von A bis Z alles abchecken und quäle sie nicht in dem Alter schon mit Diäten.
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@ an alle
Für Erfahrungsberichten und Tipps möchte ich mal bedanken.
@ kroellebora
Ich denke, wir werden mal Termin beim Kinderendokrinologen machen.
Wir haben beschlossen, Amy nicht mit Diäten zu quälen. Wir werden erst mal mit Süßigkeiten einschränken. Amy hat heute ohne Probleme Wasser getrunken. Mal sehen, wie es weiter läuft! -
Ich denke, wir werden mal Termin beim Kinderendokrinologen machen.
Das halte ich für eine sehr vernünftige Idee. -
Diät sollte deine kleine Maus echt noch nicht machen! Ich denke auch, dass Getränke etwas umstellen und vielleicht etwas weniger Süßes schon viel bringen!
Übrigens: Meine kleine Caro hat von Anfang an GERNE Vollkornbrot gegessen und sie isst fast jeden Morgen zum Frühstück Vollkornmüsli mit Früchten! Sie verträgt es (bis auf ein paar Blähungen ab und zu) auch prima.
Abends gibt es auch so gut wie immer Vollkornbrot.
Wenn man den Kleinen schon früh solche Sachen anbietet, dann essen/ trinken die meisten es auch! (Ausnahmen gibt es natürlich immer!)
Ich denke nicht, dass es Zufall ist, dass sie fast alles an Obst und Gemüse ist! Sogar vor einer bitteren Grapefruit macht sie nicht halt! Ich habe ihr nach der "Brei"-Zeit einfach alle möglichen Gerichte mit sämtlichen Geschmäckern vorgesetzt und ICH meine, dass sie deshalb auch alles mag.
Bin mal gespannt, was mein Kinderarzt bei der nächsten Vorsorge-Untersuchung im Herbst sagt, wenn sie in den Kindergarten kommt. Ob sie dann immer noch mopsig ist?
Ach ja, ich finde eine halbe Stunde am Stück zu laufen ist schon echt gut!
Wir hatten auch das Problem, dass sie nur im Buggy sitzen wollte, wenn wir den dabei hatten!
Jetzt nehmen wir den Buggy nicht mehr mit, basta! wenn sie nicht mehr kann, dann mache ich eine Kurze Pause und gut ist! Tragen kann ich sie nämlich auch nicht, dass ist mir zu schwer!
So, genug geschwafelt, einen schönen Tag wünsche ich allen! -
Also ich bin der Ansicht, dass es hauptsächlich daran liegt, wie sich die kids bewegen. Das essen ist eher nebensache. Vor allem ist es ja nich sin der sache, dann ein kind zu haben , das aussieht, wie ein Ausgebrannte Streichholz.
Ich habe zwei Cousins.
Der ältere war als Kind immer Moppelig...hatte nie Lust auf Sport und gefressen wie ein Depp...Mit 13-14 hatte er dann locker seine 90 - 100 kilo. In der Schule wurde er gehänselt und er war sehr unbeweglich. Dann hat der Idiot aufgehört zu essen. Aber total...der hat nixxx mehr gegessen. hat dann innerhalb vin nem dreiviertel jahr 40-50 kg abgenommen und war nur noch haut und knochen. Er kam dann zum Arzt und der hat gesagt, wenn er nicht wieder was essen würde , könnte er für nichts garantieren. Dann hat er angefangen wieder gut zu essen, und Sport zu treiben und sieht jetztmit 16 echt klasse aus... na gut das hätte aber auch ins Auge gehen können.
Der andere cousin ( sein jüngerer Bruder) war als Kind ( so bis 6 ) immer Sportlicher und schlanker als sein Bruder . Mit sechs hatte er dann ne Lungenentzündung und ist abgemagert... Da er nicht raus konnte, haben ihm seine Eltern dann nen pc gekauft , dass er wenigstens ein bissl was zu tun ha, außer Fernsehen. Und jetzt mault mich nicht an von wegen mit 6 nen PC...find ich auch nicht gut aber jedem das seine. Auf jeden Fall hatte das zur Folge, dass der kleine den Pc auch nach der genesung zum Lieblingsfreund auserkoren hatte und davor auch die gesamte freizeit verbrachte.
Seine Eltern sagten immer: das legt sich un un un... - hat es aber nicht. Er as wie früher( nicht grad wenig ) und nahm langsam aber sicher zu. Jetzt ist er 12 und hat gute 120 kilo!!!!!


Über legs dir mal!!!:)
Freddi -
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