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Alt 06.05.2008, 22:16   #32
WildeFünf
Gast
 
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@moholy

Auch ich bin sicher, dass Du nicht zufällig hier aufgetaucht bist.
Zitat:
Zitat von moholy Beitrag anzeigen
Aber wieso ist das überhaupt relevant? [...] Gesellschaftliche Ungerechtigkeiten gehen jeden von uns an, egal ob er/sie davon direkt betroffen ist oder nicht. Allein die Existenz solcher Diskriminierungen ist zumindest für mich, und offensichtlich auch die anderen Mitarbeiter, genug Grund, sich sozial zu engagieren
Ich habe mal nach GeorgieSand gegoogelt und habe einen alten Thread hier im Forum gefunden, an dem sich sehr gut zeigen lässt, warum es relevant zu sein scheint, ob man sich als Betroffener oder Nicht-Betroffener in speziell dieser Sache engagiert:
Zitat:
Zitat von GeorgieSand Beitrag anzeigen
Wir Dicken wären in aller Regel schon fein raus, wenn wir den Gesetzgeber dazu bringen könnten, uns dieselben Rechte zu geben wie Behinderten (man denke da auch an das neue Anti-Diskriminierungsgesetz). In den USA gibt es eine solche Gleichstellung mit Behinderten in manchen Bundesstaaten schon. Wir sollten versuchen, nicht nur in punkto Parkplätze dafür zu kämpfen, diesen Status zu bekommen.
Hier outet sich Georgie zwar als dick, aber wie dem auch sei, das obige Beispiel (dem im Thread noch ein Hinweis auf die Gesellschaftsseite folgt) zeigt sehr gut, dass die Gesellschaft offenbar etwas anderes will als Dicke.

Ich möchte als Dicke als ein Mensch wie jeder andere wahrgenommen werden. Einen Behindertenstatus zu erlangen, ist so ungefähr das Allerletzte, was ich für erstrebenswert halte. Ich hoffe, keiner von Euch kommt tatsächlich auf die wahnwitzige Idee, so etwas für Dicke zu fordern. Mehr könnte man Dicken in dieser Gesellschaft wohl kaum schaden. Denn die glaubt ohnehin schon, dass die Dicken nur Sonderrechte haben wollen, was ja gar nicht so ist. Wenn man diesem Dünkel auch noch Nahrung gibt, dann gute Nacht, Marie!

Angesichts dieser Forderung von GeorgieSand habe ich starke Zweifel daran, dass Ihr wisst, was Ihr tut. Vielleicht würde es sich für Euch lohnen, mal über den berühmten Satz "gut gemeint ist das Gegenteil von gut getan" nachzudenken.
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