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Alt 29.05.2011, 10:34   #4
Rieke
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Nein, nein und nein...

Ich nehme zum Süßen tatsächlich nur Stevia und süße eh nicht viel. Auch sonstige Zusatzstoffe sind eher weggefallen, weil Fertigprodukte ja so gut wie immer Zucker enthalten und daher von meinem Speiseplan verschwunden sind. Ich esse Fleisch, Eier, Milchprodukte, Obst (wenig) und Gemüse - natürlich etwas mehr als früher, aber auch nicht bergeweise und v.a. nichts, was ich sonst nicht auch gegessen hätte. Da hat sich also nicht viel verändert. Mit Lactose und Fructose habe ich definitiv keine Probleme, mit Histamin höchstwahrscheinlich auch nicht (habe Heuschnupfen und muss dieses Jahr praktisch dauernd ein Antihistaminikum nehmen, da war mein kleiner Histaminauslassversuch sicher nicht aussagekräftig). Und Magen-Darm-Probleme kenne ich seit jeher nur vom Hörensagen (GsD). Neu am Essen ist Kokosfett (nicht Palmin!), mengenmäßig sind Mandeln stärker vertreten, aber auch die habe ich immer vertragen.

Ich reagiere eigentlich mein ganzes Leben lang auf Hunger mit Kopfschmerzen bzw. Migräne, die leider nicht nachlässt, sobald ich dann was esse, sondern sich durch rechtzeitiges Essen verhindern lässt. Vom Essen oder nach dem Essen habe ich noch nie Kopfschmerzen bekommen. Ich esse, wenn ich Hunger habe, und ich esse mich satt, hungerbedingte Kopfschmerzen können das eigentlich nicht sein.

Großes Blutbild wurde noch keins gemacht, dafür aber ein kleines (+ Schilddrüsenwerte und Kalium, Natrium, Ca, Mg, Phosphat, Selen, Fe, Cholesterin, HbA1c) - zufällig zu Beginn der Umstellung und nochmal vor drei Wochen. Meine Schilddrüse hat sich nämlich vor Jahren Hashimoto-bedingt fast ganz aufgelöst, ich bin also SD-mäßig ziemlich komplett auf Hormonzufuhr von außen angewiesen und kontrolliere entsprechend regelmäßig. Das stoffwechselaktive T3 war drastisch gesunken (das zeichnete sich schon vor vier Monaten ab und war jetzt richtig im Keller), allerdings nehme ich das seit der letzten Blutanalyse zusätzlich ein und müsste eine Veränderung merken. Ich bin ein bisschen fitter und schlafe ein bisschen besser, aber kopfschmerzmäßig: nada. Ansonsten hat sich am Blutbild nichts getan, alles im sattgrünen Bereich. HbA1c ist von 5,6 auf 5,1 gesunken. CRP war Ende letzten Jahres erhöht (kommt bei mir sehr selten vor), Anfang diesen Jahres aber wieder auf 0,5 und jetzt 0,4 - also okay. Die Auffälligkeiten bestanden vorher schon:
  • tendenziell Eisenmangel (Fe unter der Norm, Ferritin knapp unter 50 ng/ml, MCV und MCH etwas unter der Norm, Hb niedrig-normal), ärztlicherseits kein Handlungsbedarf => Da hätte ich eigentlich erwartet, dass sich bei fleischreicher Kost was tut.
  • Calcium etwas zu niedrig (nach sek. Hyperparathyreoidismus und extremem Vitamin-D-Mangel, der inzwischen behoben ist), richtige Hypokalzämiesymptome habe ich aber nicht. Allerdings ist Ca weiter (etwas) gesunken - trotz ca-reicher Ernährung und zusätzlicher Mg-Zufuhr . Phos. ist dafür eine Spur über der Norm (erstmals).
Einzig meine Leberwerte sind gegenüber früher etwas gestiegen, liegen aber immer noch gut im normalen Bereich.

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