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Alt 05.08.2011, 13:48   #15
Rieke
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Zitat von HamsterD Beitrag anzeigen
Naja, das mit dem "ich vertrage das aber alles" - das denkt man häufiger mal (es gibt bei libase alle naslang eine Bemerkung a la "oh, gott, ich dachte immer ich vertrage xy, und jetzt stellt sich raus, dem ist gar nicht so!").
Und "häufig Kopfschmerzen" ist ja nicht symptomfrei, ganz zu schweigen von den anderen allgemeinen Unwohlgefühlen. Da kannst du es also gar nicht wirklich wissen.
Stimmt, deswegen werde ich tatsächlich die Suchdiät machen...

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Zitat von HamsterD Beitrag anzeigen
Schilddrüse und Allergien sind beste Voraussetzungen für eine HI und das tritt oft gemeinsam auf. Zusätzlich kann auch eine Glutenunverträglichkeit gemeinsam mit HI auftreten. Davon ab vertragen viele mit HI Weizen gar nicht oder nicht besonders, besser verträglich ist in dem Fall Dinkel (vor allem), Hafer und Roggen.
Toll, das wär's doch, HI und Zöliakie... Ich bin übrigens laut Prick-Test mittelallergisch gegen Weizen und Roggen, der Arzt meinte aber, das habe mit Nahrungsmittelallergien nichts zu tun. Trotzdem habe ich nach relativ kurzer Zeit den Verzehr von sauteurem Bio-Roggenschrotbrot eingestellt, weil es mir "irgendwie" nicht mehr behagte.

Mit der Lactose habt ihr mich jetzt verunsichert. Da hätte ich auch geschworen, dass ich auf keinen Fall eine LI haben kann. Aber mir ist wieder eingefallen, dass ich Milch pur nicht mag und schon als Kleinkind zum frühestmöglichen Zeitpunkt als bäh abgelehnt habe. Meine Schulmilch war daher ein Schulkakao. Allerdings war mein Genesungsessen, wenn ich als Kind einen Magen-Darm-Infekt hatte, bevorzugt Quark mit Erdbeeren oder Banane.

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Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen
Die Nahrung wird Dir dann langweilig und fad vorkommen, was z.B. durch wechselnden Belag auf Brot oder Soßen zu allem Möglichen, oft völlig unbewußt umgangen werden kann. Aber wirkliche Freude hat man an seinem Essen nicht mehr so richtig, da man ständig auf der Suche nach Abwechslung ist.
Das ist eigentlich bei mir nicht so, da machen andere schon Witze drüber, wie man immer das Gleiche essen kann.

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Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen
Nur wenn Du die ganz großen Geschütze auffährst wie morgens Nutellabrötchen, mittags Sauerkrautbeilage, abends Käseschrippe und als Zwischenmahlzeiten Kaffee und Erdbeeren, dann helfen auch keine Antihistaminika mehr.
Weil es sich um eine Intoleranz und keine Allergie handelt, gibt es eben eine Toleranzschwelle. Die Kombination macht's.
Solange der Gesamtgehalt diese Schwelle nicht überschreitet, ist alles wunderbar.
Abgesehen von der Sauerkrautbeilage beschreibt das meine tägliche Ernährung vor meinem Ketoausflug recht gut. Nicht zu vergessen die abendliche Tafel Schokolade und dass ich Erdbeeren gerne auch mit Sahnequark esse. Und ein halber Liter Kaffee kommt im Durchschnitt auch zusammen.

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Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen
Das mit den Bläschen kenne ich auch. Konzentrieren sich die zufällig auf die Gelenke? Oder die Nagelränder?
Sie verteilen sich eher gleichmäßig auf die Finger und sie jucken fürchterlich. Wenn ich einmal anfange zu kratzen, gehen die Bläschen auf und das sieht tatsächlich aus wie eine "Ansteckung" der bisher nicht betroffenen Stellen. Ich habe mich da schon blutig gekratzt... Das ist der Hauptgrund für das Antihistaminikum, denn zumindest manchmal würde gegen den Heuschnupfen an sich auch ein Nasenspray reichen.

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Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen
Wenn Dir "Gluten" lieber sein sollten, weil Du dann letzendlich nicht auf soviel "verzichten" müßtest wie bei einer HI, dann laß Dich überraschen um wievieles besser und wie wenig eintönig Dir plötzlich die Dinge schmecken, die Du verträgst. Da paßt das Wörtchen "Verzicht" gar nicht.
Ich bin 'ne Sektnase, dieser Verzicht täte mir schon weh. Aber im Grunde geht es mir weniger um den Verzicht als darum, dass eine HI komplizierter zu handhaben ist.

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Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen
PS: Falls Du das so verstanden haben solltest, daß nach "Erkennung" und "Rauswurf" eines unverträglichen Nahrungsmittels automatisch alle anderen mit denselben Inhaltsstoffen auch "fliegen" müßten ... möööp, sorry, schön wär's, aber so funktioniert das anscheinend nicht.
Nein, umgekehrt. Ich hätte gedacht, dass durch die weiterhin sehr histaminhaltige Ernährung die jetzt "auffälligen" Nahrungsmittel nicht aufgrund ihres Histamingehaltes als unverträglich erkannt werden, sondern vielleicht wegen anderer Inhaltsstoffe. Scheint aber auf das Gleiche hinauszulaufen. Also einzeln testen...

Ja, ich werde die Suchdiät machen. Muss auch dringend noch ein Lob loswerden: Deine Anleitung dazu ist toll! Ich hatte die sogar schon etlichen Leuten empfohlen, hätte nur nicht geglaubt, dass ich selbst mal in die Lage komme .

Wie sieht es eigentlich während der Suchdiät mit der Verwendung eines Antihistaminikums aus? Mit meinem Heuschnupfen glaube ich nämlich nicht, dass ich drauf verzichten kann. Und das kann sich gut und gerne hinziehen, bis auch das letzte Pflänzchen ausgeblüht hat. Nicht dass ich mir die Mühe umsonst mache und den Terz im November wiederholen müsste.
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