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Alt 05.08.2011, 22:18   #19
Rieke
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Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen
Wurde das ärztlich in irgendeiner Weise vorgeschrieben? Geht der "Mangel" mit Mangelerscheinungen einher, die sich nicht anders erklären lassen? "Nur" niedrige Werte zu haben ist ja noch keine Mangelerscheinung. Steht fest, daß die Werte gesunken sind (heißt: gibt es Untersuchungen mit höheren Werten oder waren sie schon immer niedrig?) Im Zweifelsfall den Doc fragen.
Naja, Vitamin D ist nichts, das gerne und regelmäßig untersucht wird. Daher weiß ich nicht, wie es früher war. Ich war zufällig bei einer Ärztin, deren Steckenpferd es ist, und zufällig war mein Ca-Wert unter der Norm. Daraufhin wurde VD untersucht und raus kam: nichts. Wirklich nichts, Wert unterhalb der Nachweisgrenze. Dann wurde aufgesättigt (Dekristol ist hochdosiert und verschreibungspflichtig). Der Wert ist jetzt im satten Normalbereich.

Mit Mangelerscheinungen ist das bei Vitamin D so eine Sache - handfest werden die ja erst mit einer gewissen Verzögerung. Ein paar Schmerzsymptome (die inzwischen weg sind) können dafür sprechen, aber es wurde keine Knochendichtemessung gemacht. Bei mir waren PTH und Calcitriol sehr stark erhöht und sind mit VD-Aufsättigung gesunken, was für eine Normalisierung des Knochenstoffwechsels spricht.

Es gibt ja auch die Theorie, dass VD-Mangel die Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto oder ganz besonders MS begünstigen könne. Da wüsste ich gerne, wie es mit meinem VD vor dem Ausbruch von Hashimoto aussah. Allein vom Lebensstil her wären niedrige Werte sehr wahrscheinlich. Wie mein Körper es gerne hätte und selbst regulieren würde, könnte ich wohl nur unter optimalen VD-Bedingungen feststellen, wenn ich jeweils vor und nach einem Sonnenurlaub ohne Supplementierung die Werte messen ließe.
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