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Alt 13.08.2011, 12:08   #38
MeiersJulchen
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Du sollst hier ja nicht klinisch provozieren.
Echte Provokationen mit Sachen, die man eh schon in Verdacht hat, sollte man wirklich nur unter Aufsicht machen.
Ich habe ja selbst gemerkt wie unglaublich heftig sowas werden kann - und das geschah trotz ärztlich angeratenen Fastens aus völliger Unwissenheit ... 4 Wochen Herzstation braucht niemand

Bei "meiner" Do-it-yourself-Version ist es deswegen wichtig, anfangs nur Dinge aufzubauen, die mit einiger Sicherheit schon als verträglich angenommen werden können.
Einfach deswegen, um sich eine ordentliche Basis aufzubauen, von der man genau weiß: Damit - und in diesen Mengen - geht es auf jeden Fall unfallfrei.
So hat man immer etwas innerhalb der Toleranzschwelle, auf das man "zurückfallen" kann, ohne wieder mit Fasten von vorne beginnen zu müssen.

Wie ich schon schrieb: Bei neuen Dingen ganz klein anfangen und wenn einzwei Bissen/Schlucke auch nach Stunden noch ok sind, dann die "Dosis" über 2-3 Tage hinweg bis hin zu einer normal-üblichen Portion steigern.
Eine kleine Menge reicht völlig aus, um nach einiger Abstinenz deutliche Signale zu senden. Ungewohntes Aufstoßen oder das Gefühl, daß der Geschmack irgendwie gar nicht mehr aus dem Mund verschwinden will, kann schon so ein Zeichen sein. Kleine Dinge eben, die man sonst nicht beachtet oder durch "Nachspülen", Desserts und "Rennie" einfach übergeht.

Wie dann gerade histaminlastige Dinge (die Du aber erst später einführen solltest) in bestimmten Kombinationen für Ärger sorgen, dafür muß man sich seine Grenze schlicht und einfach "erarbeiten".
Bei ausreichender Lernfähigkeit sollte es aber kein Problem sein, seine Verpflegung so zu planen, daß sich nicht eine Bombe an die andere reiht.
Wenn es z.B. mittags zum Nachtisch Erdbeeren gab, dann eben kein Käse- oder Salamibrot am Abend, wenn das schon mal schiefgegangen ist.

Kopfweh bei ungewolltem Hungern tritt bei mir auch auf (zu wenig Pausenbrot mit in die Firma geschleppt und dann auch noch Überstunden... böse). Aber bei mir ist es wohl ausschließlich die Schiene Unterzuckerung, niedriger Blutdruck und Untertemperatur. Schilddrüse und Zuckerwerte sind ansonsten unauffällig.
Das fängt an mit einem Klebstoffgeschmack auf der Zunge und schwerem Kopf, dann wird mir ganz warm und plötzlich unglaublich schlecht. Wenn ich dann meine Temperatur messe, dümpelt die bei 35,4° oder noch niedriger herum (und das obwohl mir gleichzeitig furchtbar warm ist. Ist ein Anzeichen von beginnendem Kreislaufversagen). Klarer Fall von "Fütter mich oder es wird nicht geheizt."


Wenn Deine Haut ok ist, dann bedeutet das zumindest, daß keine großartigen Mengen an Stoffwechselprodukten über die Haut abgestoßen werden, weil's die Organe alleine nicht schaffen. Wenn, dann geschähe dies an den Stellen, wo auch die meisten Lymphdrüsen sitzen (eben die obengenannten).

Kannst Du bzgl. des verdächtigten T3-Wertes Deine Medikation (wenn Du eine hast) ggf. so einstellen, daß das zur Nahrungsmenge paßt oder ist das nicht so einfach?
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