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Gesundheit
Allgemeines zur Gesundheit, Ärger mit Krankenkassen, Versicherungen, Patientenrechte, spez. Themen wie Magenband, Gastroplastik, Adipositas etc.

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Alt 20.06.2015, 15:02   #1
Torben
Ein neues Gesicht
 
Registriert seit: 20.06.2015
Beiträge: 1
Standard Sorgen um Freundin

Hallo,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich mir große große Sorgen um meine Freundin mache.

Wir sind vor ca. 7 Monaten hier nach Krefeld gezogen und haben uns hier mittlerweile beruflich gesehen ein gutes Standbein aufgebaut. Unser Bekanntenkreis hält sich zwar noch in Grenzen, aber so ganz alleine müssen wir hier auch nicht umherlaufen.

Aber darum geht es eigentlich nicht.....

Fakt ist, dass meine Freundin scheinbar gynäkologische Probleme hat. Bevor jetzt irgendwelche Vermutungen aufkommen - nein, sie ist definitiv nicht schwanger.

Es war jetzt so, dass ihre Periode ca. 3 Monate komplett ausgesetzt hat.
Wir haben es zunächst auf den beruflichen Stress geschoben, aber das ist auch nur eine Vermutung. Vor 3 Wochen hat sie dann ihre Periode bekommen.
Zuerst war es nur ganz wenig Blut, dann war es für 3 Tage etwas mehr und seit dieser Zeit hat sie ganz ganz leichte Blutungen. Sie selbst sagt, es wäre eher helles Blut, so als wäre irgendwie eine Wunde vorhanden. Es blutet lt. ihrer Aussage nicht viel aber dafür permanent. Ich habe sie zu Beginn mal gefragt (auch als die Periode ausblieb) ob sie nicht mal einen Frauenarzt aufsuchen möchte, das lehnt sie strikt ab.

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erstmal erwähnen, dass sie ca. 150 kg wiegt und bei ihrem letzten Gyn-Besuch vor ca. 2 Jahren hat ihr damaliger Arzt gesagt, dass sie sich bitte vorsichtig auf den Stuhl setzen möge, damit dieser nicht kaputt geht. Das hat sie dermaßen fertig gemacht (schon damals) dass sie nie wieder dahin gegangen ist.

Jetzt wohnen wir wie gesagt hier in Krefeld, kennen keinen Arzt, aber selbst wenn, dann würde sie dort nicht hingehen, weil sie sich wegen ihres Gewichtes schämt.

Ich habe ihr versucht gut zuzureden, habe mir echt in den letzten Tagen den Mund fusselig geredet, weil ich mir einfach Sorgen mache. Aber sie bleibt stur.

Sie selbst sagt, dass sie keine Schmerzen hat, eher so einen ganz geringen Druck im Unterbauch

Ich habe echt bereits an alles gedacht, dass ich einfach den Krankenwagen anrufen würde und die sie mitnehmen würden, aber wenn sie nicht will wird das wohl auch nicht von Erfolg gekrönt sein.

Wie gesagt, ich mache mir schreckliche Sorgen, habe schon das halbe Internet durchstöbert um vielleicht herauszufinden was es ist. Klar, mit ihren 45 Jahren kann sie evtl. schon in den Wechseljahren sein - aber machen die sich so bemerkbar?

Wenn mir hier vielleicht irgendjemand in irgendeiner Richtung weiterhelfen könnte, sei es was man machen kann damit diese Blutung aufhört oder vielleicht hier in der Umgebung uns einen Frauenarzt nennen könnte, der auch dicke Frauen behandelt, dann würdet ihr mir echt einen großen Gefallen tun.

Gerne könnt ihr mich auch per PN anschreiben - ich bin echt für jeden Hinweis dankbar.

Viele Grüße

Torben
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Alt 20.06.2015, 15:42   #2
MeiersJulchen
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Registriert seit: 28.08.2004
Beiträge: 7.055
Standard

Nunja... wenn ein Arzt freundlich auf die - in der Tat gegebenen - physikalischen Grenzen seiner Einrichtung hinweist, ist das eigentlich nichts negatives. Ein 150kilo-Mensch sollte schon wissen, ob er sich nun auf einem für 90 oder für 130 kilo ausgelegten Objekt niederläßt, wenn der Besitzer sein ok gibt.
An dem Gewicht läßt sich nicht rütteln und die reine Erwähnung im Rahmen relevanter Situationen ist nun einmal notwendig und zweckdienlich.
Das ist weder ein Angriff noch eine Demütigung.

Wenn das jetzt allerdings nur eine freundliche Umschreibung eines echten a****mäßigen Verhaltens seitens des Arztes gewesen ist, der auch sonst mit Bemerkungen, ruppiger Behandlung und blödsinnigen Vorschlägen nicht gespart hat und die "Diagnose" am Ende schlicht und einfach "dick" lautete, dann ist das was anderes.

Soviel dazu.



Ich würde vorschlagen, zunächst eine reine Blutuntersuchung bei einem Allgemeinarzt anzustreben.
Daran läßt sich schon eine ganze Menge erkennen, u.a. ob die Organe als solches grundsätzlich ok sind, ob was im Blut schwimmt was nicht , oder in diesen Mengen nicht, reingehört, ob der ständige Blutverlust schon Auswirkungen auf die Zusammensetzung hatte. Auch einen groben Hormonstatus kann man bekommen.

Das wäre immerhin ein erster Schritt.

Ansonsten gibt es noch unsere Ärzteliste. Ist sicher auch was in der Nähe dabei.
Und passend dazu die Ignorantenliste.
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2015, 16:15   #3
elltee
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Registriert seit: 08.05.2012
Beiträge: 259
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Hallo Torben,

Zitat:
Ich habe ihr versucht gut zuzureden, habe mir echt in den letzten Tagen den Mund fusselig geredet, weil ich mir einfach Sorgen mache. Aber sie bleibt stur.
natürlich kann ich verstehen, daß Du Dir Sorgen machst und Deine Freundin überreden möchtest, zu einem Arzt zu gehen.

Deine Freundin ist eine erwachsene Frau und sicher in der Lage, selbst zu entscheiden, was das beste für sie ist. Garantiert ist ihr bewußt, daß sie früher oder später ärztliche Hilfe braucht, wenn die Blutungen nicht stoppen. Es ist ihre Sache, wann sie bereit ist, zum Arzt zu gehen. Du hast ihr Deine Meinung unmißverständlich mitgeteilt. Das sollte reichen.

viele Grüße
Petra
__________________
Ich habe nicht immer recht! Beweisen Sie mir das Gegenteil! (Steffen Surmeyer)
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Alt 21.06.2015, 18:02   #4
HamsterD
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Registriert seit: 13.03.2006
Ort: Leipzig
Beiträge: 1.848
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Hallo,

ich kann verstehen, dass du dir um sie Sorgen machst. Zwingen kannst du sie letzten Endes nicht, nur unterstützen bzw. überzeugen, dass der Arztbesuch das kleinere Übel ist.

Ihr sollte einfach bewusst sein, dass es sich um eine hormonelle Störung oder eine Gewebeveränderung (gutartig/bösartig) der Gebärmutter handeln kann. Es könnte auch eine Entzündung sein. Diese Dinge gehen häufig nicht von alleine weg und können sich bei Nichtbehandlung verschlimmern.
Ist es ihr wichtiger, nicht zum Arzt zu gehen, und nimmt sie dafür weiter andauernde Blutungen bzw. lange Aussetzer der Regel sowie ggf. eine Verschlimmerung in Kauf, kannst du erstmal nichts weiter tun als es zu akzeptieren. Du kannst ihr aber natürlich sagen, wie du dich dabei fühlst. Und ihr anbieten, sie zu begleiten. Vielleicht überlegt sie es sich ja noch anders und braucht erst mal ein wenig Zeit, sich mit dem Arzt-Gedanken anzufreunden.

Grüße
Dani
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Dress for the body you have RIGHT now. There is nothing wrong with you right now, and there is sure as heck no reason to wait to look good. Get up, get dressed and face the world and then do it again tomorrow. (Malia Anderson)
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Alt 21.06.2015, 18:18   #5
zegge
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hi torben,

hast du deiner freundin angeboten einfach mitzugehen, denn meistens sagen die docs weniger, wenn jemand dabei ist bzw. kannst du ggf. auch verteidigen.

ich war ja nicht dabei und weiß nicht, in welchem ton der doc das mit dem auf den stuhl setzen gesagt hat. meine ärztin hat diesbezüglich so noch nichts zu mir gesagt. allerdings passierte es mir beim röntgen, wo die damen meinten, dass ich mich nicht allzuhektisch bewegen soll, weil sonst der platte springen könnte ............ war mir tierisch peinlich und tat weh, aber es ist die wahrheit.

vielleicht kannst du auch im vorfeld in praxen nachfragen, wie die zu schwergewichten stehen, manche praxen sagen von vorne herein: nein.

liebe grüße

zegge
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Alt 21.06.2015, 21:55   #6
Pipilotta
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Hallo und willkommen in meiner Heimatstadt Krefeld
ich bin keine Ärztin und möchte auch keinen Rat + Diagnose stellen
aber ich kann euch eine sehr gute Frauenärztin empfehlen
welche niemanden auf ihr Gewicht reduziert
Ich habe so einige hinter mich gebracht auf Grund meiner Erkrankung und wenn mein Mann Zeit hat , geht er mit
weil aus einem Grund ein zweites Paar Ohren hören immer mehr und es kommen immer noch Fragen auf , woran man selber nicht denkt
Ja, du liest richtig , als Mann darfst du mit in den Behandlungraum
alles kein Problem
dort in dieser Praxis seit ihr beide sehr gut aufgehoben !
geh mit ihr , sie muss nicht gleich beim erstenaml auf den Stuhl , wenn sie nicht möchte
führt erst ein Gespräch
wenn du interessiert bist , sende ich dir die Adresse zu
__________________
Sich als dicken Menschen zu akzeptieren und zu lieben, bedeutet nicht, es toll zu finden, dick zu sein ( Martina Mahner )

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Alt 22.06.2015, 06:49   #7
anne
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Ich kann dir leider auch nichts zu ihren Symptomen sagen - das sollte nicht einmal ein Arzt aus der Ferne tun.

Ich habe aber vielleicht eine Idee für dich, wie du sie zum Arztbesuch bewegen kannst - eine gute Ärztin bekommst du ja schon empfohlen, was Gold wert ist.

Ich habe mit meinem Mann ein Abkommen. Wir sind beide nicht gut darin zum Arzt zu gehen, aber wir kennen es beide, uns um den anderen zu sorgen. Wir haben eine Art Vetorecht vereinbart. Wenn der jeweils andere sich richtig heftig sorgt, dann kann er davon Gebrauch machen und der andere geht dann auch auf jeden Fall zum Arzt. Das funktioniert bei uns sehr gut - wir machen auch nur mit sorgfältiger Überlegung davon Gebrauch.

Vielleicht kannst du bei ihr eine Vorstellung dafür wecken, wie es für sie wäre, wenn du über Wochen Blut im Urin hättest und nicht zum Arzt gehen würdest und dass sie dann gerne das Recht hätte, dich hinzuschicken.

Ich glaube übrigens nicht, dass sie als erwachsene Frau unbedingt in der Lage sein muss, das selbst zu entscheiden. Wie viele Menschen tun extrem unvernünftige Dinge, weil sie in irgendeiner Form unter Druck stehen - Menschen, die Rechnungen nicht mehr öffnen zu Beispiel...

Ich wünsche euch alles Gute,

Anne
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Alt 22.06.2015, 14:34   #8
HamsterD
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Zitat:
Zitat von zegge
ich war ja nicht dabei und weiß nicht, in welchem ton der doc das mit dem auf den stuhl setzen gesagt hat. meine ärztin hat diesbezüglich so noch nichts zu mir gesagt. allerdings passierte es mir beim röntgen, wo die damen meinten, dass ich mich nicht allzuhektisch bewegen soll, weil sonst der platte springen könnte ............ war mir tierisch peinlich und tat weh, aber es ist die wahrheit.
Hmja, so einige Geräte sind nur bis zu einem bestimmten Gewicht "garantiert" ausgelegt. Ich war vor einigen Tagen bei meiner Gynäkologin und sie hat mich auch nach meinem Gewicht gefragt. Da es ca. 15 Kilo über der offiziellen Belastungsgrenze für den Stuhl liegt, hat sie mich dann darum gebeten, dass ich die Fußstützen möglichst nicht mit meinem vollen Gewicht belaste, was für mich auch ohne weiteres möglich ist. Das war soweit in Ordnung, wie ich fand, und eher eine technische Sache nebenbei. Es kommt auf jeden Fall darauf an, wie die ganze Sache thematisiert wird.

Grüße
Dani
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Alt 29.07.2015, 01:16   #9
CedarWood
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Registriert seit: 29.07.2015
Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 1
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Ich habe mich gerade extra angemeldet weil ich diesen Beitrag gesehen habe.
Ich habe in etwa das gleiche Problem wie deine Freundin, allerdings schon fast seit zwei Jahren. Von Dezember bis April setzte die Blutung endlich mal aus, aber dann kam ich wieder in eine sehr stressige Phase, nahm wieder zu und es ging von vorne los.
Mit den ewigen Blutungen leben kann ich fast schon, aber die Horrovisionen vor einem Arztbesuch halten mich nachts wach. Ich bin mit 27 noch nie bei einem Frauenarzt gewesen und ich weiß auch nicht, wie ich das jemals schaffen soll. Einen Ratschlag habe ich nicht... ich kann nur sagen, dass es noch jemanden mit dem Problem gibt.
Ich wünsche euch, dass alles gut ausgeht!
CedarWood ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2015, 12:48   #10
Valentina
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Registriert seit: 23.06.2009
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 811
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Was beinhalten denn deine Horrorvision CedarWood? Was genau macht dir Angst? Kann es so viel schlimmer sein als krank zu sein?
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