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Dicke Alltagsprobleme
Diskussionen über dicke Erlebnisse und Erfahrungen von Groß und Klein im Alltag.

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Alt 25.11.2015, 20:26   #1
Schnegge1964
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Standard Dick älter werden

Hallo liebe Community,

der Titel ist vielleicht nicht so gut gewählt, aber mir fiel nichts anderes ein.

Ich bin 51 Jahre alt und war schon immer dick mit den ganzen Sticheleien als Kind, als Teenager und als Erwachsener. Persönlich machte es mir nie sooo viel aus, da ich es einfach nicht anders kannte und gut damit lebte. Ich war eher so durchschnittlich was Bewegung an ging. War schon immer gemütlich und aß und esse immer noch viel und gerne. Und ich dachte, das geht so weiter, bis ich irgendwann mal die dicke Oma bin, die ihren Enkeln Geschichten erzählt.

Und dann wurde ich krank. Ich bekam Eierstockkrebs mit 49 Jahren. Ich hatte eine große OP und danach Chemo. Durch die Behandlung bin ich körperlich immer noch so geschwächt, das ich nur schwer meinen Alltag bewältigen kann, leide auch an Depressionen und nehme starke Tabletten gegen die Nervenschmerzen, da eine Polyneuropathie in den Beinen, als Folge der Chemo, geblieben ist.

Nun wandelt sich mein Weltbild. Ich werde wohl eher nicht die rotbäckige Oma werden. Und so fiel mir auf, das es gar keine solche Omas gibt. Ich sehe zumindest keine. Oder seht Ihr Menschen auf der Straße, so um die 70 und 130 Kilo schwer? Nimmt man automatisch im Alter ab oder wird man so schwer gar nicht so alt? Oder nicht agil und so alt? Wo ist der dicke Mann und die dicke Frau ab 70? Ich meine jetzt nicht pummelig oder so, sondern dick.

Wie seht Ihr das? Und macht Euch das Angst? Mich erschreckt das, denn ich bin ja schon durch den Krebs dem Tode nahe und jetzt vernichtet mich auch noch mein Gewicht?

Nur mal so als Beispiel: in der Straßenbahn oder in der Stadt sehe ich viele dicke Jugendliche, mittelalte Erwachsene,.. aber dann hört es auf. Sehe ich nur zu schwarz?

Mußte das einfach mal in die Runde fragen, da es mich beschäftigt.

Grüße
Jackie
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Alt 25.11.2015, 20:40   #2
Mendi
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Beiträge: 1.860
Standard

Hallo Jacki,

also meine Oma ist 93 geworden und war als junge und Mittelalte Frau auch dick. Ab 70 hat sie abgenommen, ohne Diät oder auf ihre Ernährung zu achten.

Ich sehe schon dicke, ältere Menschen. Vielleicht sehen sie einfach nicht so alt aus, weil ein dicker Mensch ja meist kaum Falten hat und wenn man sich dann noch die Haare färbt...

Für mich persönlich habe ich akzeptiert, dass meine Krankeheiten und auch mein Übergewicht mich vielleicht ein paar Jahre kosten werden.

Du hast gerade eine schwere Krankheit überlebt, natürlich wird einem da seine eigene Setrblichkeit besonders bewußt. Versuche dich nicht reinzusteigern.

Wahrscheinlich liegt es an den Depressionen, dass dir gerade jetzt so wenig positive Beispiele auffallen. Ähnlich wie einer ungewollt kinderlosen Frau ständig Schwangere zu begenen scheinen.
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Liebe Grüße Mendi

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Alt 26.11.2015, 11:19   #3
Valentina
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Meine Großeltern mütterlicherseits sind mit der Zeit auch dünner geworden. Als ich ein Kind war, da waren die wirklich so pausbäckig. Nicht richtig dick, aber schon kräftig.
Jetzt sind beide dünner und mein Opa sehr mager. Aber das ist überhaupt nichts positives. Beide sind eingeschränkter und weniger fit.

Ich glaube es ist Quatsch bei alten Menschen (damit meine ich über 65/70) mit den Körpermaßen jüngerer zu argumentieren. Ich bin der Meinung, dass das Gewicht, das meine Großeltern verloren haben ihren Krankheiten und ihrer Schwäche geschuldet ist. Der Körper zehrte eben vom Fett und Muskelmaße, weil er die Energie gebraucht hat. Es gibt sicher auch das Gegenteil. Oft sehe ich alter Frauen, die sehr dick sind und deswegen auch sehr eingeschränkt wirken.
Es ist normal, dass Menschen im Alter zunehmen, aber ich denke, dass dieses Polster für das weitere Alter auch wichtig ist.
Valentina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2015, 12:38   #4
Thea
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Beiträge: 45
Standard

Hallo,

also meines Vaters Bruder und seine Frau sind mittlerweile beide 80 und ziemlich dick. Jetzt zwar nicht im Bereich über 150, aber doch deutlich mehr als 100.
Er hat schon lange Jahre Diabetes, den er mit Ernährung und Tabletten einigermaßen im Zaum hält und beide haben etwas Probleme mit dem Laufen - sie könnens aber noch und tun es so viel als möglich.
Alle beide sehen viel jünger aus, zumal beide noch recht volles Haar haben.

Seine Mutter, meine Großmutter also, war ein sehr kleine Frau und bis etwa 70 auch recht umfangreich. Sie ist dann allmählich ganz dünn geworden, bekam - dünn, mit über 90 - Altersdiabetes und erreichte insgesamt 93 Jahre. Bis 92 war sie noch ziemlich fit und geistig war sie es bis zum Schluss.

Ich glaube nicht an einen direkten Zusammenhang.

Grüße von Thea
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Alt 26.11.2015, 14:22   #5
Marie-Luise
Gast
 
Standard

Hallo,

willkommen hier.

Ich bin jünger als du, kenne die Gedankengänge allerdings auch. Meine Großmutter war sehr schwer, sie ist über 90 Jahre alt geworden. Die andere Großmutter war ebenfalls deutlich übergewichtig, sie ist mit Mitte 50 verstorben.

Selbst versuche ich, mich so viel wie möglich zu bewegen, weil ich da viel eher einen Zusammenhang sehe. Dick = ungesund = früher Tod passt für mich nicht, aber stark übergewichtig und ein sehr bewegungsarmer Alltag können schon Erkrankungen fördern, die bei Missachtung oder schlechter medikamentöser Einstellung die Lebenserwartung schon runterschrauen können. Können - nicht müssen, aber ein erhöhtes Risiko sehe ich persönlich schon.

Mir begegnen nicht sehr viele stark übergewichtige Menschen Ü50 oder Ü60, aber ich habe da auch noch nicht so häufig drauf geachtet und Momentaufnahmen sind sicher wenig aussagekräftig. Allerdings ist man als stark übergewichtiger Mensch nunmal Teil einer Minderheit. Da finde ich es nicht so erstaunlich, wenn man nicht - überspitzt formuliert - täglich mehrfach auf Menschen trifft, die ähnlich beleibt sind wie man selbst.

Liebe Grüße,

Marie-Luise
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Alt 26.11.2015, 17:49   #6
Jenny87
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Ungefähr so hat mir das auch mal eine Ärztin gesagt. Ich soll mir mir mal die Omas auf der Straße genau anschauen. Ob ich da auch nur eine sehe, die so dick ist wie ich und darüber soll ich mir mal Gedanken machen.

Das Problem dabei ist, wenn ich mir solche Gedanken mache, nehme ich davon auch nicht ab.
Ich finde es wichtig sich um seine Gesundheit zu kümmeren und sich gesundheitlichen Problemen auch zu stellen. Ich habe einen guten Hausarzt und mittlerweile auch einen guten FA, ich lasse mich checken, rede offen und ich weiß mein Risko für bestimmte Erkrankungen ist höher.
Ich habe kein Diabetes, auch keine Vorstufe, Werte sind gut, sollte ich aber irgendwann Diabetes haben, würde mich das nicht überraschen. Das muss dann behandelt werden.
Leichten Bluthochdruck habe ich, der wird behandelt. Ist im Normalbereich jetzt dank einer Tablette, die ich gut vertrage. Ich denke schon, dass der Bluthochdruck mit meinem Übergewicht zu tun hat.
Das Rauchen habe ich schon länger aufgehört, ich trinke wenig Alkohol, es ist nicht so, dass mir meine Gesundheit egal ist. Das denken ja manche Leute, wenn jemand sehr dick ist. Oder dass man sein Leben nicht im Griff hat. Ich habe mein Leben gut im Griff, es gibt nur eine Sache, die ich nicht im Griff habe und das ist das Essen. Das hat mich im Griff. Ob sich daran noch irgendwann etwas ändert, weiß ich nicht. Wie alt ich werde auch nicht. Das weiß keiner, deshalb sollte man jeden Tag des Lebens genießen.
Jenny87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2015, 18:32   #7
Agnetha
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Genau das habe ich mich auch schon öfters gefragt.

Ich sehe nämlich auch nur sehr selten Menschen über 80 Jahren die mehr als 100kg wiegen.
Pummelige Oldies dagegen schon öfters, aber richtig dick eigentlich nicht.

Ich habe mich auch gefragt, ob viele im Alter abnehmen oder ob man mit einem so hohen Gewicht eben nicht so alt wird.

Vermutlich beides.

Ich könnte mir schon vorstellen, dass manche ab 60 oder 70 dann automatisch dünner werden. Wobei ich nicht genau weiß warum.
Einerseits haben ja ältere Menschen oft nicht mehr so großen Hunger, können nicht mehr so viel essen.
Nicht umsonst gibt es ja in Restaurants manchmal Seniorenteller.
Andererseits fehlt ja aber auch die Bewegung, denke ich.
Aber ich kenne mich mit dem Stoffwechsel alter Menschen nicht aus.

Vielleicht verbraucht der Körper auch bei der wenigen Bewegung dann viele Kalorien, weil es dann ja für alte Menschen auch anstrengender ist.

In der Verwandtschaft und im Bekanntenkreis kenne ich schon einige Ü80 mit 80-90kg.
Darüber aber nicht.
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Agnetha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2015, 20:30   #8
Leela
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Ich kenne einige sehr dicke ältere Menschen durch die Arbeit meiner Mutter und leider kann davon keiner mehr die Wohnung verlassen weil keine Beweglichkeit mehr da ist ( 2 haben kaputte Knie, 1 Hüfte und ich glaube der Rest hat Herz ). Alle waren über 85. Also hat spricht eine kürzere Lebenserwartung nicht dafür. Allerdings war meine größte Angst damals in meiner ganz dicken Zeit irgendwann nicht mehr mobil sein zu können. .zu Hause gefangen zu sein...

An Guten Tagen wusste ich dass es natürlich auch viele dünne gibt die sich nicht mehr bewegen können....an Depritagen sah das anders aus.
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Alt 26.11.2015, 23:36   #9
BigJanina
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So isses. Ich sehe berufsbedingt fast jeden Tag alte Menschen, die sehr dick sind. Die gibts wirklich, aber bei den allermeisten ist die Mobilität eingeschränkt. Mal mehr mal weniger.

Muss man sich klar sein, daß das bei alten Menschen auch oft der Fall ist wenn sie schlank sind, mit viel Gewicht gehts dann halt irgendwann nicht mehr.

Bei meiner Oma ist das auch so. Die ist jetzt 78 und auch rund 3 Zentner schwer. Die kann noch rumlaufen in ihrer Wohnung , wenn sie gleich wieder sitzen kann, aber z.b. einkaufen gehen geht nicht mehr. Drei Treppenstufen sind schon eine Anstrengung, obwohl sie nicht schwer krank ist. Die Knie und der Rücken machen es halt nicht mehr. Ihr ist es aber egal, sie ist zufrieden, freut sich wenn sie Besuch bekommt und sonst sitzt sie halt auf dem Sofa , telefoniert oder schaut fernseh.

Wenn es bei mir auch irgendwann so ist, komme ich damit klar. Und wenn ich halt nicht so alt werde, dann ist es halt so. 90 Jahre alt und schlank, aber dement, ist auch nicht toll.

LG Janina
BigJanina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.11.2015, 09:42   #10
Mendi
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Zitat:
Zitat von BigJanina Beitrag anzeigen
Wenn es bei mir auch irgendwann so ist, komme ich damit klar. Und wenn ich halt nicht so alt werde, dann ist es halt so. 90 Jahre alt und schlank, aber dement, ist auch nicht toll.
LG Janina
Hallo

sehe ich genauso, ich muss nicht 90Jahre alt werden, wenn ich einigermassen gesund 70 würde, wäre ich zufrieden.
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Alt 27.11.2015, 10:57   #11
Internetlady
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Überlegt mal die jetzigen Omis wie die groß geworden sind... viele der heutigen 70-90 Jährigen haben den Krieg miterlebt und sind im Hungers großgeworden und den Grundstein zum dick sein legt man nun mal häufig im alter wo die HEUTIGEN Omis alle eher wenig zu essen hatten... aber wartet mal ab wenn unserer Generationen älter werden dann gibt es auch mehr dicker Omis mit 70-90 weil WIR dann die "Omis" sind...

das hat eben nichts damit zu tun das wir frühe sterben sondern das die jetzige Generation der Großeltern einfach keine Chance hatte dick zu werden (wenig essen, härtere körperliche Arbeit auch im Haushalt... )

bei meinen Eltern sehe ich doch jetzt schon (sind so 69) das die kommenden Omis und Opis dicker werden... wenn wir mit unseren jetzigen 40 - 50 Jahren dann alt sind, sind wir auch gemütliche dicker Omis und Opis ;-)

Alles eine Frage der Geschichte und Generationen ...
da ist genau wie heutige Generation um ein paar Cm größer sind als die als Leute die in den 70gern geboren sind und noch früher ... das heißt wenn die Oma/Opa sind haben wir auch größere Großeltern als heutzutage (heutige Omis sind ja eher klein im durchschnitt)

also abwarten und nicht beunruhigen lassen...
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Alt 27.11.2015, 14:27   #12
Fräulein Wunder
Gast
 
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@Internetlady
Deinen Optimismus in Ehren, aber ich glaube mit 70 werde ich schon Schwierigkeiten mit der Mobilität haben, wenn ich dann noch immer über 150 kg wiege und nicht in der Zeit bis dahin ständig massiv etwas für meine Beweglichkeit und meine Fitness tue (bzw. tun kann)

Und selbst dann kann eine kaputte Hüfte oder ein kaputtes Knie einen auf die Schnauze legen.

Ich bin wirklich nicht für Schwarzmalerei im Bezug auf das Dick-sein, aber in meine Rentenzeit schaue ich auch eher in Sorge, das muss ich schon sagen.

Und Leute die heute um die 70 sind im Wirtschaftswunder groß geworden - Deine Theorie würde also - wenn überhaupt - eher die ganz Alten so um die 90 betreffen und selbst die hatten ziemlich viele fette Jahre um ein bisschen aufzuspecken.
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Alt 27.11.2015, 15:52   #13
zegge
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also ich werde vielleicht alt, aber was die beweglichkeit betrifft.

ich bin seit meinem 5 lebensjahr extrem adipös, d.h. die meiste zeit zwischen dem 2 - 3 fachen meines normalen gewichts und ich wusste schon mit 14 jahren, dass die knie kaputt sind ...... und glaubt mir, sie sind bis heute (ich bin 51 j) nicht besser geworden.

ich war letztens zur skelettszintigrafie um bei den gelenkschmerzen rheuma auszuschließen. lt. szintigrafie ist die wirbelsäule, beide knie, beide sprunggelenke und der rest des fusses stark von arthrose betroffen. weistestgehend kann ich das leider auch oft nachfühlen, d.h. es tut zum teil scheiße weh.

versuche aber weiter aktiv zu bleiben, denn wenn ich mich weniger bewege, baut die muskulatur ab und die schmerzen werden noch schlimmer

es ist jetzt schon ein zustand, den ich mir mit 20/30 nicht vorstellen konnte.

leider ist es bei mir eine ess-störung, deren ursachen erst von knapp 10 jahren rauskam und ich noch bei der aufarbeitung bin.

wie es weitergehen wird? ........ keine ahnung
zegge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.11.2015, 23:01   #14
Agnetha
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Interessante Theorie, aber so ganz kann ich es mir auch nicht vorstellen.

Es gibt doch nicht wenige Menschen die erst mit 30, 40 oder noch älter dick werden.
Zum Beispiel durch Schwangerschaften, Depressionen, weil man nicht mehr so viel Sport macht, usw.

Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass grade Menschen die Not erlebt haben, später dann sehr gerne essen oder sogar ES entwickeln, wenn dann genug zu essen da ist.

Mein Opa (Jahrgang 1906) konnte zB kein Essen wegwerfen.
Er hat sogar Saft der auf der Arbeitsplatte der Küche ausgeronnen war, aufgeschleckt. Dick war er nicht, aber so ein besonderes Verhältnis zum Essen könnte schon dazu führen.

Mir wurde auch schon mal von einer Therapeutin gesagt, ob ich vielleicht als Baby oder noch im Bauch der Mutter zu wenig zu essen bekommen habe und deswegen so ein gestörtes Verhältnis dazu habe.
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Agnetha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.2015, 19:11   #15
Mendi
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Zitat:
Zitat von Internetlady Beitrag anzeigen
Überlegt mal die jetzigen Omis wie die groß geworden sind... viele der heutigen 70-90 Jährigen haben den Krieg miterlebt und sind im Hungers großgeworden und den Grundstein zum dick sein legt man nun mal häufig im alter wo die HEUTIGEN Omis alle eher wenig zu essen hatten... aber wartet mal ab wenn unserer Generationen älter werden dann gibt es auch mehr dicker Omis mit 70-90 weil WIR dann die "Omis" sind...

Na ja, aber nach dem Krieg kam die Freßwelle, in den 1960ger Jahren wurden die Wirtschaftwunderbäuche immer dicker und viele der damals jungen Leute haben die Kilos auch nicht wieder abgenommen.
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Alt 28.11.2015, 23:23   #16
Knuddelmon
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Was mir schon aufgefallen ist, ist, dass dicke Leute oft wesentlich jünger aussehen, als sie sind, zumindestens so ab 30+. Ich selbst werde z.B. mit 34 meistens für Mitte 20 gehalten, teilweise noch jünger (Anfang dieses Jahrer sogar mal für um die 18 )

Da liegt die Lösung doch auf der Hand: Den dicken Alten sieht man ihr Alter einfach nicht an, wenn die sich noch die Haare färben sehen die aus wie 40 und sind in Wirklichkeit 70 ;-)
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Wer Knuddel austeilt oder vermehrt, oder ausgeteilte oder vermehrte Knuddel in Verkehr bringt, wird mit Gegenknuddel nicht unter zwei Knuddeleinheiten belohnt ...

Ich bin nicht dick, ich bin flauschig!
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Alt 28.11.2015, 23:54   #17
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von Knuddelmon Beitrag anzeigen
Was mir schon aufgefallen ist, ist, dass dicke Leute oft wesentlich jünger aussehen, als sie sind, zumindestens so ab 30+. Ich selbst werde z.B. mit 34 meistens für Mitte 20 gehalten
Bei mir hat sich jemand - grad mal nen halbes Jahr her - ebenfalls um satte 2 Jahrzehnte verschätzt.
"Gestand" sie mir (ja, war ein anderes Weiblein ) Wochen nach einem Konzert, wo wir zur Sicherheit als Gruppe hingegangen sind - also nix privates mit "hübschen Augen" und so. Vorher nie getroffen und auch nicht großartig persönliche Details/Fotos ausgetauscht. Ungeschminkt (wie immer) war ich zudem auch noch. Also ebenfalls nix mit "wegretuschiert" etc

Schon sehr seltsam. Ich hatte gedacht, das Problem läge längst hinter mir, seit das Duzen in Geschäften aufgehört hatte - so ca. zwischen 25 und 30 ... vor 20 Jahren!

Nuja. Nehmwer's als Kompliment

Soviel zu "was man sieht" und doch wieder nicht sieht.
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Alt 29.11.2015, 00:26   #18
MeiersJulchen
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Oh ja... PS:
Nen ganz krasses Erlebnis hatte ich vor 6 oder 7 Jahren "auf'm Amt".
Der Typ dort dreht meinen Perso x-mal hin und her und meint dann
"DAS IST NICHT IHRER!"

Ich hab vielleicht doof geguckt. Das kann ich euch sagen.
Er ließ sich dann aber doch noch überzeugen.
Meine Fresse.
So schnell kann's Ärger der ganz anderen Sorte geben - nur weil man etwas strammer aussieht als die Zahl, die auf der Rückseite von so ner blöden Plastikarte aufgedruckt ist
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Alt 29.11.2015, 03:52   #19
Candyqueen
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Ich werde auch immer wesentlich jünger geschätzt, als ich bin und ich finde das klasse, denn innerlich fühle ich mich auch jünger. Ich hoffe, das bleibt noch lange so. Ich hab aber auch gute Gene von meiner Oma geerbt, die sah mit 80 auch noch um einiges jünger aus.

Zum Thema kann ich sagen, dass ich schon häufiger mal ältere dicke Menschen sehe, manche sind noch ganz fit, manche eher nicht so. Ist halt wie bei den Dünnen auch.

Meine Mutter ist jetzt 67, bis vor ca. 15 Jahren war sie immer recht pummelig. Dann hat sie stark abgenommen, aber ohne bewusst etwas dafür zu tun. Jetzt ist sie sehr schlank und hat auch keine Mühe, ihr Gewicht zu halten. Und die Oma meines Mannes ist jetzt stolze 92 und ziemlich gut dabei, wie man hier im Rheinland sagt. Sie ist aber noch fit und kann auch längere Strecken gehen.

Ich selber muss nicht unbedingt so alt werden. Wenn ich 70 werde und das bei halbwegs guter Gesundheit, bin ich zufrieden. Ich finde den Gedanken, irgendwann im Alter extrem auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein und von einer Mini-Rente leben zu müssen nicht sehr ertrebenswert.
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Alt 29.11.2015, 17:22   #20
Agnetha
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Das mit dem Alter geht mir auch so.

Ich wurde mit ca. 28 in einer Tankstelle nach dem Ausweis gefragt, als ich ein Bier kaufen wollte.
Und mit 30 wurde ich auch gefragt wie alt ich bin als ich Zigaretten kaufen wollte für meine Freundin.

Also dass man sich nicht sicher ist, ob ich über 16 bin, finde ich ja schon lustig.
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Alt 19.12.2015, 23:46   #21
nin-nanna
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Ich kenne eine alte (ü 80) sehr dicke Frau. Die hatte dann irgendeine Krankheit mit der Folge Dauerdurchfall und hat sehr stark abgenommen. Wies aussieht, bleibt es auch dabei.

Und da man mit dem Alter öfter krank ist, ist das wohl auch eine Ursache für weniger dicke Alte.
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Alt 19.12.2015, 23:52   #22
MeiersJulchen
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"ü80" würde ich aber nun doch als "alt" gelten lassen.
Dieses Alter hat sie - wenn ich das jetzt nicht mßverstanden hab - durchaus in ihrem original-dicken Zustand erreicht.

Das sie jetzt dünner ist, ist unerheblich.
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Alt 21.12.2015, 09:40   #23
Internetlady
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Meine beiden Tanten sind auch beide Ü70 und beide sehr sehr dick…
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Alt 21.12.2015, 14:20   #24
Fräulein Wunder
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Zitat:
Zitat von Internetlady Beitrag anzeigen
Meine beiden Tanten sind auch beide Ü70 und beide sehr sehr dick…

Schön, nur der springende Punkt ist doch: wie fit sind Sie dabei?
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Alt 21.12.2015, 16:10   #25
Ryiah
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Ich hab auch öfters kräftige Patienten hohen alters, aber so der große gesundheitliche unterschied ist meist gar nicht, im gegensatz zu gleich altrigen.
Klar haben se öfters mal ne Hypertonie seit jahren. Natürlich gibts auch paradebeispiele mit Diabetes, Knie TEP, etc pp, aber die sind doch recht selten.
Ryiah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.12.2015, 16:20   #26
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von Ryiah Beitrag anzeigen
Klar haben se öfters mal ne Hypertonie seit jahren.
Auf welche Weise gemessen?
Denn .... Klickklack
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.12.2015, 22:02   #27
nin-nanna
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Zitat:
Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen
"ü80" würde ich aber nun doch als "alt" gelten lassen.
Dieses Alter hat sie - wenn ich das jetzt nicht mßverstanden hab - durchaus in ihrem original-dicken Zustand erreicht.

Das sie jetzt dünner ist, ist unerheblich.
Ich weiß nicht, ob sie schon immer dick war, ich hab sie erst als ü80 kennen gelernt.

Sie war jetzt auch nur ein Beispiel, dass man, je älter man ist, auch häufiger wegen Krankheit abnimmt. Eventuell. Vielleicht. Bestimmt steckt in dem Satz irgendwas, weswegen es sich lohnt, die Goldwaage auszupacken.
nin-nanna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.12.2015, 22:50   #28
MeiersJulchen
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Wenn Infos nicht vorhanden sind kann man sie auch nicht auf die Goldwaage legen.
MeiersJulchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2015, 09:02   #29
Internetlady
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Zitat:
Schön, nur der springende Punkt ist doch: wie fit sind Sie dabei?
die eine ist schon lange Krank seit sie 30 ist (allerdings war sie auch immer Kettenraucherin) laut ihrem Arzt ist das im übrigen eine Krankheit bei der man sehr stark abnimmt und eigentlich müsste sie nur noch Haut und Knochen sein ...
Aber mit der Krankheit sollte sie auch keine 10 Jahre mehr leben das war eben vor 35 Jahren... vielleicht war genau das Dick sein da das was sie am leben hält.. und immer noch am leben hält...
wer weiß?

die anderer Ü70 ist eigentlich munter und fit... sie hat nicht mal einen Rollator ... sie nimmt halt ihre Bluthochdruck Tabletten aber das nehmen andere dünne ältere ja auch ...

mein Vater ist 66 und auch Dick und hat jetzt gerade leichtes Diabetes bekommen (muss nicht spritzen) ... vorher war er immer gesund ... braucht nicht mal Blutdrucktabletten und geht Wandern und läuft viel ohne jegliche Knochen und Gelenk Probleme ...

Allerdings sieht man ihm sein Alter auch nicht an er wird meisten so um die 50 geschätzt... Meine beiden Tanten sehen auch jünger aus...
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Alt 22.12.2015, 18:21   #30
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Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen
Auf welche Weise gemessen?
Denn .... Klickklack
An Arztbriefen von vorherigen Aufenthalten, in denen die Diagnose drin steht
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Alt 22.12.2015, 19:27   #31
MeiersJulchen
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An Arztbriefen von vorherigen Aufenthalten, in denen die Diagnose drin steht
Und wieder die Frage: Aufgrund welcher zugrundeliegenden Meßwerte wurde die Diagnose gestellt?

Denn es ist eine traurige Tatsache, daß das Wissen um den Zusammenhang von Armumfang und Meßwertabweichungen bei med. Personal erschreckend abgängig ist
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Alt 22.12.2015, 21:59   #32
Ryiah
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Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen
Und wieder die Frage: Aufgrund welcher zugrundeliegenden Meßwerte wurde die Diagnose gestellt?

Denn es ist eine traurige Tatsache, daß das Wissen um den Zusammenhang von Armumfang und Meßwertabweichungen bei med. Personal erschreckend abgängig ist
Das hör ich hier aber auch zum ersten mal, wollt mich damit eh noch mehr beschäftigen sobald ich wieder im Lernmodus bin nach den Feiertagen
Aber, wenn es denn überhaupt am Oberarm gemessen wurde und nicht Elektronisch am Handgelenk
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Alt 22.12.2015, 22:07   #33
MeiersJulchen
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Zitat:
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Aber, wenn es denn überhaupt am Oberarm gemessen wurde und nicht Elektronisch am Handgelenk
Alles Spekulatius...äh... du weißt schon
Das ist ja das Blöde. Man weiß es einfach nicht. Selbst wenn man die Kartei hat
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Alt 25.12.2015, 09:05   #34
Nils
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Das ursprüngliche Thema ist eine richtig gute Frage.
Man achtet da ja garnicht so drauf.Ich kann allerdings nicht viel dazu sagen,weil ich meine beiden Omas nicht kannte.Ein Freund hat eine richtig dicke und schwere Oma.Die hat natürlich die üblichen Einschränkungen durch ihre Körperfülle,ist aber ansonsten recht fit mut ihren 82 Jahren.
Wenn ich Kinder hätte wäre ich sicher später mal ein dicker Opa...immerhin habe ich es bis zum dicken Onkel geschafft.
__________________
Lass uns dicke Freunde sein.

Geändert von MeiersJulchen (25.12.2015 um 09:22 Uhr) Grund: Schrift normalisiert
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Alt 25.12.2015, 17:46   #35
Rosemarie
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Ich stamme aus Familien mit vielen Dicken (mit vielen Lebensmittelberufen), väterlicherseits Metzgerhandwerk, mütterlicherseits Bäckerhandwerk. Mein Vater bewegt sich so seit Jahren zwischen 160 und 180 Kilo (ist aber auch relativ groß) und ist jetzt kurz vor der 70 (und steht übrigens immer noch hinter dem Schlachttisch oder der Theke).

Meine Mutter sagt es zwar nicht, schätze aber auch so um die 140-150 und ist Mitte 60. Von meinen Opas und Omas (alle mehr oder weniger dick) ist nur ein Opa (Metzger) relativ früh gestorben, der hatte aber auch eine relativ schwere Kriegsverletzung. Mein anderer Opa ist mit 72 gestorben, eine Oma mit 74 (hatte am Schluss aber an Gewicht verloren) und die andere mit 83 (bestimmt noch 140 Kilo und eher klein). Allerdings auch keine starken Raucher oder Trinker darunter.

Bei anderen Mitgliedern der Familie von denen ich weiß, zeigt sich ein ganz ähnliches Bild. Es gibt zwar welche, die eher früh gestorben sind, aber auch einige relativ alt gewordene. Gut, die Chancen über 90 oder über 100 zu werden, sind wohl eher eingeschränkt. Ihr könnt ja aber auch mal nachschlagen, wie das mit bekannten Dicken ist: Winston Churchill wurde 90, Ludwig Erhard 80, Heinz Erhardt immerhin noch 70, Carlo Schmid 83. Montserrat Caballe ist gerade 83, Ruth Drexel wurde 78 usw.

Vor einiger Zeit hatte ich mal in der Zeitung gelesen, dass man eine alte Frau (bestimmt über siebzig, wahrscheinlich sogar über achtzig Jahre) mit über 200 oder sogar 300 Kilo aus der Wohnung gerettet hat, um sie ins Krankenhaus zu bringen. Es ist also durchaus möglich auch sehr dick alt zu werden.
__________________
liebe Grüße

Rosemarie

Geändert von Rosemarie (25.12.2015 um 17:52 Uhr)
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Alt 26.12.2015, 11:41   #36
Agnetha
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Bud Spencer fällt mir dazu auch noch ein. Ist 1929 geboren und lebt noch.
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And if you want to be free, be free
'Cause there's a million things to be
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Alt 28.12.2015, 22:29   #37
elltee
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In meinem Schlauen Buch (Sumo - Kampf der Giganten von Alexander von der Gröben) steht, daß Sumotori eine durchschnittliche Lebenserwartung von 70 Jahren haben. Frauen werden ja üblicherweise ein paar Jährchen älter als Männer, also spricht nix gegen eine rotbäckige Oma mit Namen Jackie bzw. Schnegge1964, die mit 75 in ihrem Schaukelstuhl (falls vorhanden) schaukelt.
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Alt 28.12.2015, 22:37   #38
MeiersJulchen
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Zitat:
Zitat von elltee Beitrag anzeigen
daß Sumotori eine durchschnittliche Lebenserwartung von 70 Jahren haben
Da hätte ich jetzt aber mal eine Frage.
Wird jemand Sumoringer, weil er eh dick ist oder "trainiert" sich ein Sumoringer das Gewicht an?
Denn ich hab da schon am Rande meiner Wahrnehmung (der Sport interessiert mich nicht) Bilder gesehn, die ich regelrecht als mager bezeichnen möchte.

Das würde bei der Lebenserwartung (laut Pollmer) sich nochmal dahin auswirken, daß jemand, der dauernd vorsätzlich an seinem Gewicht rummacht (egal welche Richtung), sich diesbezüglich nichts Gutes tut.

Ich geh jetzt mal davon aus, daß die Sportler grundsätzlich gesundheitlich weitgehend auf der Höhe sind.
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Alt 29.12.2015, 06:57   #39
elltee
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Zitat:
Zitat von MeiersJulchen Beitrag anzeigen
Da hätte ich jetzt aber mal eine Frage.
Wird jemand Sumoringer, weil er eh dick ist oder "trainiert" sich ein Sumoringer das Gewicht an?
sowohl als auch. Es gibt beides.

Zitat:
Denn ich hab da schon am Rande meiner Wahrnehmung (der Sport interessiert mich nicht) Bilder gesehn, die ich regelrecht als mager bezeichnen möchte.
Profi-Sumotori gibt es nur in Japan. Vielleicht hast Du Bilder von Amateur-Sumotori gesehen. Im Amateurbereich gibt es unterschiedliche Gewichtsklassen, d.h. daß auch schlanke Sportler gegeneinander antreten können. Bei den Profis hat man keine Chance, erfolgreich zu werden, wenn man nicht genügend Gewicht mitbringt. Ich hab meinen Taschenrechner bemüht: das Durchschnittsgewicht der Makuuchi-Division (oberste Liga) beträgt zur Zeit 155 kg (der leichteste wiegt 126 kg, der schwerste 199 kg).

Zitat:
Das würde bei der Lebenserwartung (laut Pollmer) sich nochmal dahin auswirken, daß jemand, der dauernd vorsätzlich an seinem Gewicht rummacht (egal welche Richtung), sich diesbezüglich nichts Gutes tut.
ich möchte da nicht widersprechen. Es gibt bestimmt gesündere Sportarten als (Profi)Sumo. Das Ungesundeste daran dürfte aber wohl nicht das Essen sein, sondern daß man durch die Gegend geschmissen wird.

Zitat:
Ich geh jetzt mal davon aus, daß die Sportler grundsätzlich gesundheitlich weitgehend auf der Höhe sind.
vielleicht. Ich wünsch es ihnen. Im Juni ist Takanonami mit 43 Jahren gestorben, was mich ziemlich geschockt hat. Ich möchte nicht erleben, daß Kaio (ca. 180 kg) oder Musashimaru (ca. 230 kg) das Zeitliche segnen.

Es würde Schnegge1964 und mir bestimmt nicht schaden, wenn wir Sumo trainieren würden. Kraft und Beweglichkeit kann man gut brauchen, vor allem, wenn man älter wird.
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Alt 29.12.2015, 09:27   #40
zegge
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@elltee
hi,

mal ne frage hab, die sumitoro bleiben die eigentlich auch nach aufgabe ihres sports so übergewichtig oder reduziert sich das?

ich hab schon interviews von deutschen sportlern gehört, die sich wirklich die gewichtszunahme "unter zwang" anessen, d.h. ihr hungergefühl sagt eigentlich etwas anderes und einige nehmen auch nach aufgabe des sports wieder einiges ab.

@ all

ich glaube, das mit dem älter werden werden, ist von einigen dingen abhänging

- erst mal die gene
- dann wie viel bewegung gemacht wird
- und wie viel übergewicht vorhanden ist

mir geht es nicht wirklich, darum dass ich "älter" werde, sondern dass ich ein lebenswertes leben habe.

es gibt für mich heute schon tage, wo ich schon am liebsten nicht sein möchte, hängt zum teil mit der psyche zusammen aber auch mit dem thema schmerz. gerade an tagen, wo dann die psyche unten ist, meine fibro mir starke schmerzen bereitet und sich dann alles meldet wo arthrose ist ......... dann mag ich nicht mehr. nur gibt es bis dato für mich unterm strich mehr gute als schlechte tage, so dass ich immer wieder luft holen kann.

auf der anderen seite kann ich froh sein, dass ich bis dato so "ungeschoren" 51 jahre alt geworden bin. lag schon in kinder- und teenietagen beim doppelten vom normalen und mit eintritt ins erwachsenenleben beim dreifachen vom normalgewicht. zu gute kommt mir aber, dass ich trotzdem noch in bewegung bleibe und nicht nur im bett liege oder in der ecke hocke.

lt. meiner ernährungsthera hat sie aber unter ihren patienten (bis zu 300 kg) nur sehr wenige, die in meinem alter mit meinem gewicht und meiner geschichte so fit sind.
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