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Gesundheit
Allgemeines zur Gesundheit, Ärger mit Krankenkassen, Versicherungen, Patientenrechte, spez. Themen wie Magenband, Gastroplastik, Adipositas etc.

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Alt 16.08.2015, 16:07   #1
SüsseMollige
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Beiträge: 482
Standard Und dann kam der Krebs

Hi,
ich muss was vom Herzen Schreiben. Ich bekam vor 4 Wochen die schlimmste Diagnose die man sich vorstellen kann.
Gebärmutterkrebs mit 35j.
Sehr untypisch aber leider durch Übergewicht und PCO möglich.
Nun stehe ich kurz vor einer Op die ich selbst noch nicht begreifen kann.
Ich höre nur dass ich keine Kinder mehr bekommen kann und bald von Hormontabletten abhängig werden muss.
Es stellt einfach alle Probleme in den Schatten. Ich war noch nie in einem Krankenhaus und hatte noch nie eine Vollnarkose.
Es wurde alles so zufällig entdeckt und ich hätte noch große Heilungschancen dadurch. Aber fühle mich jetzt schon so, als hätte man mir mein Leben zerstört.
Diabetes, Depressionen, Übergewicht. Alles nun nichtmehr so schlimm sagen die Ärzte. Weil es ist Krebs......Es hat mir das Herz gebrochen.
Ich bin Kinderlos und werde nun auch keine mehr bekommen. Ich hoffe nur dass ich stark genug sein kann um ein neues Leben anzufangen.

Bitte drückt mich fest.

Saima
__________________
Wenn meine innere Stimme zu mir spricht, ich bin taub und hör sie nicht. Dann schau mich an und halte mich. Erinner mich an Liebe. Zeig mir wer ich wirklich bin.
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Alt 16.08.2015, 16:10   #2
SüsseMollige
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Ihr könnt euch nicht vorstellen wie groß meine Angst vor der Op ist und auch was nach der Op passiert.
Ich muss mich nun schon mit Schmerztherapien befassen und Überlebensstrategien und bin noch immer im Schockzustand. Das darf nicht Wahr sein. Mein Leben hat sich die letzten Monate sogut verbessert. Ich hab durch Sport und Ernährung abgenomen und hätte meine Ausbildung weiter machen können.

Ich hab nur noch Angst ...
__________________
Wenn meine innere Stimme zu mir spricht, ich bin taub und hör sie nicht. Dann schau mich an und halte mich. Erinner mich an Liebe. Zeig mir wer ich wirklich bin.
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Alt 16.08.2015, 16:47   #3
suki
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Hey, ich habe auch ein paar Krebs-Ops hinter mir, anderer Art zwar, aber ich kann Deine Angst und Deinen Schockzustand absolut nachvollziehen, denn ich war vorher auch noch nie groß und lange im Krankenhaus, und dann bekommt man so eine Diagnose völlig unerwartet vor den Kopf geknallt.

Um Dir ein wenig Mut zu machen, laß Dir aber sagen, daß die OPs gut verlaufen sind, und ich nunmehr seit 2 Jahren krebsfrei bin. Du wirst in der Folgezeit (bis zu 5 Jahren) auch intensiv überwacht und betreut.

Ich würde vor allem die psychoonkologische Beratung in Kauf nehmen. Darüber zu reden ist sehr wichtig und mir hat es sehr geholfen.

Die OPs waren bei mir bei weitem nicht so schlimm, wie ich vorher dachte, man bekommt absolut nichts davon mit, und hinterher ging es mir relativ schnell wieder gut. Laß Dich nicht unterkriegen. ;-)
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Alt 16.08.2015, 17:51   #4
Carolina
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Fühle dich einfach mal gedrückt .

Krebs ist natürlich eine Hammerdiagnose, die ich noch nicht mal meinem ärgsten Feinde gönne, dennoch darf man auch nicht vergessen, dass es nicht gleich bedeutet, dann man stirbt.

Die Krebstherapien sind in den letzten Jahrzehnten besser und verträglicher geworden. Natürlich nicht immer, dass ist mir schon klar, aber die Überlebensraten sind gestiegen.

Du bist noch jung und stark.

Habe keine Angst vor der OP. Du wirst im Saal überwacht und sollte irgendwas passieren, können die Ärzte sofort handeln. Zwar ist die Entfernung eine größere OP, aber solche Operationen werden sehr oft gemacht. Die Erfahrung und Übung der Ärzte sollte daher vorhanden sein.

Wie Suki bereits schrieb, ist die Psyche sehr wichtig. Wenn es einen Psychoonkologischen Dienst bei Euch gibt - nutze ihn. Auch um darüber zu reden, dass du leider keine Kinder mehr bekommen kannst.

Für die kommende Zeit wünsche ich Dir und deiner Familie viel Kraft

Alles Gute
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Alt 16.08.2015, 19:31   #5
elltee
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Zitat:
Gebärmutterkrebs mit 35j.
Gebärmutterkrebs? Also nicht Gebärmutterhalskrebs?
Ersteres ist kein großes Problem. Du bist nach der OP höchstwahrscheinlich völlig gesund, brauchst keine weitere Behandlung. Gebärmutterhalskrebs wäre natürlich eine ganz andere Baustelle.
Das Hauptproblem ist Dein Alter. Wenn Du 60 Jahre wärst, würde ich Dir sagen: was solls? Was macht es schon für einen Unterschied, ob die Gebärmutter raus ist oder nicht? Aber Du bist noch so jung, da ist es sehr traurig, logisch, vor allem, wenn Du gerne noch Kinder gehabt hättest. Deshalb finde ich die Idee mit dem psychoonkologischen Dienst sehr gut.

Ein Gynäkologe meinte mal, Gebärmutterkrebs wär gar kein richtiger Krebs, den nennt man nur so. Der wär völlig harmlos.
Ich hoff also mal für Dich, daß Du wirklich nur Gebärmutterkrebs hast und nicht Gebärmutterhalskrebs.
Hab keine Angst, Du wirst wieder ganz gesund und wenn Du nicht 95 Jahre alt wirst, dann liegst garantiert an etwas anderem.
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Alt 16.08.2015, 19:56   #6
elltee
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vergessen, sorry, und ich kann ja leider nicht richtig editieren, drum ein neuer Beitrag.

Natürlich steht Dir eine große Operation bevor und es wird eine Zeitlang dauern, bis Du wieder so gut wie neu bist. Was Du also vor allem brauchst, ist ein bißchen Geduld.

Falls Du doch Gebärmutterhalskrebs haben solltest: keine Panik, erst mal die genaue Diagnose abwarten. Ja, leichter gesagt als getan.
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Alt 16.08.2015, 20:34   #7
SüsseMollige
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Danke für eure Worte.
Es ist Gebärmutterkrebs. Er kann auch streuen.
Davor hab ich Angst.
Gebärmutter und Eierstöcke sollen raus.
Da ich noch so jung bin wäre ich sofort in den Wechseljahren.
Und natürlich anfällig für Herz und Knochen Krankheiten.
Dagegen helfen nur künstliche Hormone.
Diese sind auch ohne.
Ich war jedes Jahr bei der Krebsvorsorge.
Gebärmutterhals war nie auffällig.
Ich wiege einfach soviel und hab Panik vor der Narkose
und vor einem Bauchschnitt. Die Wundheilung ist lange.

Mir fällt es echt schwer positiv zu denken.
Im Krankenhaus bekomme ich psychologisch Hilfe.
Danach hätte ich Anspruch auf Reha und.auch einen
Behinderten Ausweis. Also schon nicht ohne.
Irgendwie alles so unreal. Momentan geht's mir körperlich gut.
Hoff ich schaffe es.

Lg Saima
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Alt 16.08.2015, 20:38   #8
Carolina
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Ich bin mit 140 kg operiert worden. War kein Problem.

Ein gewisses Risiko ist immer dabei. Das kennen die Ärzte schon und können sich darauf einstellen. No Panik !

Immer daran denken: Patienten mit 220 kg. operieren die auch. Und zwar den Magen kleiner !
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Alt 16.08.2015, 21:30   #9
zegge
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hi,

das mit dem krebs ist schon schlimm, aber gib nicht von vorneherein auf.

es wird ein harter kampf, aber hole dir überall die hilfe, die möglich ist, d.h. psychologe, selbsthilfegruppe.

wo wirst du operiert?

ich hab zwar 2008 "nur" die gebärmutter rausgenommen bekommen, aber das wurde mit guckloch gemacht. ich war im kkh sachsenhausen in frankfurt.

kkh sachsenhause hat für gyn.-sachen nen guten ruf und die sind erfahren mit extrem-übergewichtigen.

ich hatte damals 148 kg.

liebe grüße
zegge
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Alt 16.08.2015, 21:53   #10
sunny73
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Übel die Diagnose.
Aber Gebärmutterkrebs ist wohl eher nicht so streuanfällig wie andere Krebsarten. Mit etwas Glück hast du danach Ruhe.
Eine Freundin von mir ist erst kürzlich auch daran operiert worden.
Übrigens mach Dich mal schlau, dass geht auch in höheren Gewichtsklassen minimalinvasiv. Frag mal an in Heidelberg nach, die haben das schon gemacht.
Daumen sind gedrückt, alles Gute.
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Alt 16.08.2015, 21:53   #11
suki
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Ich bin mit fast 190 Kilo operiert worden und die Wunde ist super verheilt.

Die Narbe ist auch gut zurückgegangen. Also laß Dich nicht von negativen Berichten verrückt machen. Ich weiß, wie schwer das ist, aber positives Denken ist unheimlich wichtig.

Als ich in der Reha war, nach der OP, hat mir dort eine andere Patientin mal gesagt, daß ich immer, wenn ich sie sah, gelächelt hätte, und dieses Lächeln hätte Ihr so viel Kraft gegeben, weil sie sich gedacht hat, “wenn diese junge Frau so stark und positiv sein kann, dann kann ich das auch“. Das war eins der schönsten Dinge, die mir je jemand gesagt hat.

Des Weiteren beschleunigt es die Gesundung, wenn man positiv denkt :-)
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Alt 16.08.2015, 22:10   #12
elltee
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Zitat:
Gebärmutter und Eierstöcke sollen raus.
besprich mit dem Arzt, ob die Eierstöcke wirklich unbedingt raus müssen. Was passiert, wenn sie drin bleiben? Eine Zweitmeinung einzuholen kann nie schaden.
elltee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2015, 00:30   #13
SüsseMollige
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Ich lasse mich in der Uniklinik Düsseldorf operieren.
Auf eigenen Risiko kann ich die Eierstöcke behalten.
Nebeneffekt ist oft zu 20 Prozent Metastasen die dort sitzen
könnten. Auch im Frühstadium. Rückfallrisiko ist also höher
Dazu kommt dass man Krebs in den Eierstöcken kaum erkennen kann bei Vorsorge
Untersuchungen sondern erst Symptom zeigt wenn's zu spät ist.
Ich hab schon kaum vertrauen zu Ärzten.
In der Klinik fühle mich mich zumindest einigermaßen Wohl und habe schon
die Ärzte kennengelernt die mich operieren.
Leider können sie wenig über das Leben danach sagen.
Angeblich würde man durch Tabletten Hormone ausgleichen.
Ich lese darüber aber nur Horrorgeschichten wie man als Frau leidet ohne Eierstock.
Natürlich bin ich froh das es entdeckt wurde und ich eine zweite Chance bekomme.
Ob ich mit 140 kg laporskopisch operiert werde liegt am Narkosearzt und der Beatmung
Man liegt Kopfrunter 45 Grad. So drückt natürlich dass Gewicht mehr auf der Lunge.
Ich hoff so sehr das alles gut wird.

Da ich Diabetes schlecht eingestellt habe, ist meine Angst wegen der Wundheilung schon groß.
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Alt 17.08.2015, 02:49   #14
Pipilotta
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du wirst durch den Krebs stark
ich wurde bereits 2x wegen Krebs im Unterleib operiert
und 1x am Kehlkopf
beim erstenmal war ich gerade 30 und beim letztenmal 43 Jahre alt
...
wenn du in der Uniklinik Dü es machen läßt
lass es dir alles Vagial entnehmen
du wirst nach der OP kaum Schmerzen haben und keine Wundheilstörung , welche leider oft vorkommt , wegen dem Bauchfett

spreche mit deinem OP-Arzt
Vaginal hat auch den Vorteil , du wirst kaum Schmerzen haben und bist viel schneller auf den Beinen
bei meiner letzten OP (vaginal) konnte ich bereits 2 Tage später nachhause und bin nur zu den Untersuchungen dort hin !

Ich drücke dir die Daumen , es wird alles wieder gut !
__________________
Sich als dicken Menschen zu akzeptieren und zu lieben, bedeutet nicht, es toll zu finden, dick zu sein ( Martina Mahner )

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Alt 17.08.2015, 08:20   #15
SüsseMollige
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Guten Morgen,
Danke für euer Beistand
Seit der Diagnose ist mein Leben noch chaotischer.
Man weiß nicht wohin mit der Angst.Jeder Tag besteht aus Höhen und Tiefen.

Lg Saima

.Pipilota . . Ich habe schon über op Methoden mit den Ärzten geredet. Sie würden nicht komplett vaginal operieren können aber laporskopisch wären es nur drei kleine Einschnitte um den Bauchnabel, anschließen wird der Bauch mit Gas aufgepumpt und danach vaginal alles entfernt.
Ich soll von Anfang an einRückenmarkKatheter bekommen gegen die schmerzen.

Kennst du diese Art von schmerztherapie?
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Alt 17.08.2015, 09:12   #16
mmmbaerbl
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Fühl dich mal gedrückt.
Ich habe mir auch die Gebärmutter entfernen lassen, weil ich sehr große Myome hatte, zwar gutartig aber sie haben mich sehr belastet.
Ich hatte damals eine Vollnarkose und mir ging es durch die Narkose sehr schlecht.
Die Gebärmutter wurde von unten vaginal entfernt, der eine Eierstock laproskopisch mit diesen 3 kleinen Schnitten.
Rückenmarkskatheter hatte ich bei meinen Knie OPs. Diese Narkose habe ich wunderbar vertragen, keine Übelkeit hinterher, nix dergleichen. Man ist dabei etwas dämmerig aber eigentlich wach.

Drück dir die Daumen, dass alles gut wird.
__________________
Und führe mich nicht in Versuchung -
ich finde den Weg alleine
(Mae West)
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Alt 17.08.2015, 09:39   #17
Candyqueen
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Ich kann zwar nix Fachliches beitragen, möchte dir aber einen virtuellen Tröstedrücker dalassen. Du bist jung und stark, du schaffst das!

Dass es dich belastet keine Kinder bekommen zu können, kann ich gut nachvollziehen. Ich konnte aus gesundheitlichen Gründen auch keine Kinder bekommen, das war die erste Zeit schon hart, aber auch damit lernt man umzugehen. Deine Gesundheit ist jetzt wichtiger.

Ich wünsche dir viel Kraft und alles erdenklich Gute! Fühl dich lieb umärmelt.
__________________
Ein Stern genügt, um an das Licht zu glauben.
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Alt 17.08.2015, 12:23   #18
Katzini
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Liebe Saima,

ich lese hier schon seit relativ langer Zeit immer mal wieder still mit - heute habe ich mich angemeldet, weil ich letztes Jahr ebenfalls an Gebärmutterkörperkrebs erkrankt war und hoffe, Dir mit meinen Erfahrungen ein wenig Deiner Angst nehmen zu können.

Als meine Diagnose letztes Jahr Mitte August gestellt wurde, war ich 44 Jahre alt. Anfang September wurde in einer Wuppertaler Klinik bei mir eine Total-Operation (Gebärmutter & Eierstöcke) mit großem Bauchschnitt durchgeführt. Ca. 5 Wochen später hatte ich eine 2. OP (minimalinvasiv) bei der ca. 25 Lymphknoten aus dem Bauchraum entfernt wurden. Mein Tumor war bereits relativ groß und hatte die Gebärmutterwand fast nach außen durchwachsen.

Bei beiden Operationen (1. OP ca. 4 Stunden, 2. OP ca. 6,5 Stunden) war ich bereits am 2. Tag post-OP (ohne Rückenmarkskatheter) wieder auf den Beinen und bin in der Klinik spazieren gegangen. Nach den Operationen brauchte ich weder Bestrahlung noch Chemo-Therapie oder eine sonstige Zusatzbehandlung. Trotz meines hohen Gewichts (ca. 140 kg bei 175 cm Körpergröße) ist der Bauchschnitt gut verheilt und hat bis auf eine kleine Stelle (Austritt von Wundwasser) keine größeren Probleme gemacht.
Ich hatte mehr Angst vor den Operationen und der Narkose als vor der Krankheit selbst. Gebärmutterkörperkrebs gilt allgemein als relativ gut behandelbar, ich hatte also trotz der fortgeschrittenen Größe des Tumors eine gute Prognose. Zu dem großen Bauchschnitt bei der 1. OP hat mir der behandelnde Arzt aus Gründen der Sicherheit geraten - bei einer offenen Operation sieht der Chirurg einfach mehr als bei minimal-invasiven Eingriffen.

Mitte November 2014, also 3 Monate nach meiner Diagnose, habe ich bereits wieder Vollzeit gearbeitet - auf eine Reha habe ich verzichtet, da ich mich nicht mit schwerkranken Menschen mit schlechter Prognose umgeben wollte.

Heute werde ich zwar noch engmaschig durch meinen Gynäkologen überwacht, bin jedoch ohne nennenswerte Einschränkungen gesund. Das einzige "Überbleibsel" ist (durch die Entfernung der Lymphknoten) ein Lymphödem, welches aber durch entsprechende Behandlung (Kompression/Drainage/Bewegung) gut behandelbar ist und auch nur bei schwül-warmem Wetter mal Probleme macht.
Auch ich bin natürlich sofort in die Wechseljahre gekommen, habe dadurch aber keine Probleme - obwohl ich keinerlei Hormone einnehme.

Generell gilt, dass viel mehr Menschen, die an Krebs erkranken, wieder gesund werden als unter schlimmen Spätfolgen leiden oder gar daran sterben. Diese Fälle werden nur nicht unbedingt öffentlich, da meist über die "schlimmen" Fälle berichtet wird.

Mir hat es geholfen, meinem Ärzteteam zu vertrauen und gar nicht so viel nachzudenken sondern einfach die Dinge zu tun, die nötig sind. Total-Operationen sind heutzutage Standard-Eingriffe, die sehr häufig durchgeführt werden - dementsprechend erfahren und routiniert sind die Teams hier auch.

Bezüglich des Kinderwunsches: Wenn Dein Wunsch, ein Kind aufzuziehen, so groß ist, gibt es sicher Alternativen. Du wirst Dich damit befassen, wenn es soweit ist.

Selbst wenn Du jetzt denkst, dass die Welt für Dich untergeht - Du wirst sehen, dass Dein Leben weitergeht und in ein paar Wochen wird es Dir wieder gut gehen. Der Krebs wird seinen Schrecken verlieren und selbst so eine Krankheit ist eine Lebenserfahrung, aus der man ggf. irgendwann etwas ziehen kann.

Weitere Fragen beantworte ich natürlich gern.

Liebe Grüße
Katzini
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Alt 17.08.2015, 22:26   #19
Kafi
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Ich bin auch mit sehr hohem Gewicht laparaskopisch an Gebärmutterkörperkrebs operiert worden und bin bereits 2 Wochen nach OP wieder arbeiten gegangen.

Falsch ist, dass es anschließend einen Hormonausgleich gibt. Das ist bei dieser Krebsart kontraindiziert, da der Krebs östrogenempfindlich ist und nicht "gefüttert" werden darf.
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Alt 19.08.2015, 18:39   #20
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Grüß euch alle ganz lieb,

ich bin erleichtert dass sich noch Frauen gemeldet haben die sich gut in mich reinfühlen können. Es ist wirklich ein unfaires Schicksal. Vieleicht haben wir aber das große Glück dass die Krankheit wenigstens entdeckt wurde.
Diese Ungewissheit macht einen total wirre. Man weiß erst nach der Op das genaue Stadium. Ich hoffe einfach danach keine weitere Op und Chemo zu brauchen.
Ja hier sagen die Ärzte ganz leicht, alles raus und dann Hormone. Auf die Frage nach Sexualität und Leben danach geben diese auch kaum richtig Auskunft.
Ich hab richtig schiss schon mit 35 jahren zu altern und in die Wechseljahre zu fallen.
Vorallem Knochen und Herzkrankheiten zu begünstigen.Überhaupt kein Sexualleben zu haben und bald so richtig faltig auszusehen.
Ich weiß einfach nicht was auf mich zukommt.

@Katzini
vielen Dank dass du mit mir deine Erfahrungen teilst. Ich würde sehr gern mit dir privat auch im Kontakt stehen. Ich hab soviele Fragen und würde einfach gern mit jemand reden der diese Op schon hintersich hat.
Wie lebt es sich danach? Sind die Wechseljahre und Alterungen wirklich so schlimm.
Mein Arzt meint ich würde durch mein Übergewicht sicher auch so Hormone bilden. Ich hab aber anderes gelesen.
Und natürlich würde mich interessieren wie die Sexualität ist.
Nur noch 5 Tage und dann gehts unters Messer
Irgendwie erleichternd weil ich jetzt schon zwei Monate gewartet habe , aber auch beängstigend.

Wäre schön wenn du PN Schreibst bzw würde auch gern eine Whats App Gruppe bilden.

Fühl dich gedrückt. Du bist eine starke Frau.

@Kafi
oh ich wäre total Froh wenn es über LASH gehen würde. Ich wiege momentan 143 kg. Hab tatsächlich Frustgefuttert . Total Contra für die Op. Aber so einfach ist dass alles nicht.

Ja mein Arzt redet ständig von Hormone. Da ich erst 35 j. bin. Ich konnte es auch kaum glauben. Vieleicht sagen die mir nicht die ganze Wahrheit über Nebenwirkungen. Ich würde so gern meine Eierstöcke behalten, hab aber Angst da ich eh PCO hab und anfälliger für Eierstockkrebs bin.


Ganz liebe Grüße

Eure Saima
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Alt 20.08.2015, 15:56   #21
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Hi,
ich hab heute ganz schlecht geschlafen. Hatte Alpträume ohne Ende.
Fühlte mich total ausgelaugt.
Ich fühl mich zwar körperlich nicht eingeschränkt aber meine Seele kann einfach nicht gegensteuern. Da ist eine große Verzweiflung.
Hab mich dann auch nichtmehr hingelegt und halte mich seitdem Wach mit Essen.
Viel Essen.
Ich sitze meist alleine bis Abends in der Wohnung.
Kaum zu glauben dass ich vor kurzem aktiver war.
Ich verliere Kondition und nehme zu. Alles was nicht gut für die Op ist.
Kann kaum beschreiben was mit mir passiert.
Kaum Schlaf und jeden Tag Stimmungsschwankungen.
Ich weine mindestens 2x am Taq für ein paar Minuten.
Und mittlerweile wünschte ich wäre früher in die Klinik wegen der Op.
Mir macht nix mehr Freude .
Jetzt muss ich noch bis Dienstag warten.

Ich wüsst auch niemand der mir da kurzfristig helfen kann.
Hab noch soviel zu tun, was liegen bleibt und dadurch täglich Schuldgefühle.

Wenn ich nur wüsste wer mir helfen kann. Ich hätte viel Früher gegensteuern sollen.

SOS


Die Diagnose macht mich so richtig fertig.

Meine ganzen scheiss Esstörungen blühen richtig auf.
Warum tue ich mir dass an?

Lg Saima
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Alt 21.08.2015, 09:01   #22
Kafi
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Wurde Dir denn keine psychoonkologische Betreuung angeboten? Normalerweise sorgen die Kliniken dafür, dass man umgehend psychologisch betreut wird. Bitte rufe in Deiner Klinik an und frage danach.
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Alt 21.08.2015, 09:16   #23
Leela
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Zitat:
Ich wüsst auch niemand der mir da kurzfristig helfen kann.

Es gibt in jeder Klinik eine psychologische Beratungsstelle - da kann man jederzeit anrufen. Auch schon bevor es losgeht mit der OP.

Dann gibt es sehr viele Selbsthilfegruppe oder Beratungsstellen, auch wenn sie allgemein sind wie z.b. allgemeine Frauenberatungsstellen, kann man sich dort mal richtig alles von der Seele reden. Das gibt es noch die Telefonseelsorge - die habe ich damals bei meiner Diagnose angerufen nachts als ich mitten in einem Heulkrampf steckte. Mein Hausarzt hatte auch ein offenes Ohr für mich jederzeit.

Es ist wirklich wichtig, dass du Dir ein psychologisches Netz schaffst - aus Fachleuten wie Therapeuten, Freunden, Familie, offene Treffen. Ich sehe zu, dass ich jeden Tag mindestens einen Termin habe, der mich stützt - sei es ein Termin in einer SHG oder ein Telefonat mit einer Freundin - egal was. Zuhause wird alles schlimmer und ich grübel und grübel und grübel...


Leela
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Alt 21.08.2015, 11:02   #24
Krokette
Gast
 
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Hi,
zum Thema Erfahrungen mit Krebserkrankungen kann ich nichts sinnvolles beitragen.
Zum Thema Erfahrungen/Umgang mit Panikattacken/Ängsten hingegen schon.
Die Tips von Leela finde ich schon mal ziemlich gut.
Da aber die Terminvergabe bei Therapeuten häufig langwierig ist und Du ja jetzt kurzfristig jemand benötigst möchte ich Dir noch zusätzliche Alternativen aufzeigen.
Zum einen gibt es in größeren Städten sog. Kriseninterventionsstellen, die ziemlich kurzfristig, unbürokratisch Gesprächstermine anbieten.
Die Anzahl der Termine ist limitiert kann aber erstmal über das Schlimmste hinweg helfen.
Ganz ähnlich ist es mit dem Sozialpsychatrischen Dienst der Städte
(ich weiß es hört sich erstmal befremdlich an aber dort sitzen in der Regel Fachleute die sich auf jede Situation einstellen können-nicht nur auf psychiatrische Notfälle
Und dann noch der Tip Pfarrer/Priester (D)einer Gemeinde.
Ich selbst bin kein Kirchenmitglied mehr, habe aber sehr gute Erfahrungen mit diesen Menschen gemacht wenn es um seelische Unterstützung ging.
Ich wünsche Dir Lebensmut und eine Schulter zum Ausheulen.
Alles Gute
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Alt 21.08.2015, 14:03   #25
Kafi
Ein neues Gesicht
 
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Meine Erfahrung, wenn auch an einer anderen Uniklini, ist, dass der psychoonkologische Dienst sehr kurzfristig zur Verfügung steht. Auch die Uniklinik Düsseldorf hat einen. Bitte googele nach "Psychoonkologie Uniklinik Düsseldorf".

Ich musste unmittelbar im Anschluss an das Diagnosegespräch einen psychologischen Fragebogen ausfüllen und diesen sofort abgeben. Innerhalb von Stunden wurde ich vom psychoonkologischen Dienst angerufen und bekam einen Termin.

Es hat seine guten Gründe, warum Kliniken diesen Dienst vorhalten, da Krebs eigentlich immer eine Angst machende Diagnose ist und sie alles tun müssen, um Kurzschlussreaktionen vorzubeugen. Zudem steht psychische Labilität dem Heilungsprozess im Weg.

Außerdem musst Du Dir klar machen, dass Du eine der am wenigsten aggressiven Krebsarten hast, die es gibt. Deine Chancen geheilt zu werden, liegen bei über 90%, zumal in Deinem Alter. Natürlich ist das keine Garantie, aber mir hat es sehr geholfen, mir dies klar zu machen.

[Dieser Absatz ist sinnlos, aber vom System erzwungen.]

Überhaupt kommt man in solchen Situationen gedanklich immer weiter damit, sich die postitiven Aspekte klar zu machen als die negativen. Positiv ist, dass der Krebs entdeckt wurde und man ihm nun an den Kragen gehen kann. Positiv ist auch, dass es - zumindest meine Erfahrung - in Bezug auf Krebs ein wirklich exzellentes Hilfsnetz in Deutschland gibt. Seit ich Krebspatientin bin, habe ich das Gefühl, von allen Gesundheitsvorsorgern, mit denen ich zu tun habe, auf Händen getragen zu werden. Keine blöden Sprüche mehr, viel Empathie und Zuwendung.

Aus dem Loch rausziehen, kannst Du dich aber nur selbst. Dabei kann Dir leider niemand helfen. Also hopp, rufe den psychoonkologischen Dienst in Düsseldorf an und sage denen, dass Du JETZT Hilfe brauchst.
Kafi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.08.2015, 14:31   #26
Kafi
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Mein letzter Satz klingt natürlich widersprüchlich: Ich meinte damit, dass Du die Schritte, die Du gehen musst, um aus dem Loch raus zu kommen, selbst gehen musst. Natürlich gibt es dann Hilfe in der beschriebenen Form.
Kafi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2015, 08:39   #27
SüsseMollige
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Hallo meine Lieben,
danke euch für die vielen Tipps.
Ich werde morgen ins Krankenhaus eingewiesen.
Kann mich immer noch nicht mit derTatsache anfreunden.
Es werden noch Voruntersuchungen gemacht und eine
Darmreinigung. Essen bekomme ich ab Mittag nichtmehr.
Also keine nerven Nahrung und ständig Kloschüssel.
Es ist alles so neu für mich.

Dienstag ist dann Op Tag. Ich hab immer noch Angst vor dem danach.
Erste Nacht wurde Intensivstation festgelegt. Horror ist für mich auch
dass ich erstmal im Bett verkabelt bin und mich nicht frei bewegen kann.

Ja ich sollte froh sein, dass man mir hilft
Psychologisch werde ich dann im Krankenhaus betreut.
Es wurde mir sehr schwer gemacht Hilfe zu finden.

Paar mal waren die nichtmehr im Haus
Dann mal Urlaub
Und Ablehnung weil keine Termine frei sind.
Dann bin ich nicht dran geblieben. Das ewigen nachtel raubt Kraft.
Ein Gespräch hatte ich dann doch.
Es hat mir aber nur etwas geholfen. Dazu nur 30 min.

Am liebsten würde ich ganz weit wegfahren.
Muss mich aber stellen.
Die letzten Wochen habe ich noch soviel es geht unternommen.

Die Hoffnung ist groß ,bald wieder fit zu sein und meine träume zu verwirklichen.

Ich wünsche euchein schönes Wochenende
Saima
__________________
Wenn meine innere Stimme zu mir spricht, ich bin taub und hör sie nicht. Dann schau mich an und halte mich. Erinner mich an Liebe. Zeig mir wer ich wirklich bin.
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Alt 23.08.2015, 09:58   #28
sunny73
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Alles Gute für den Eingriff, halt die Ohren steif!
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Alt 23.08.2015, 10:43   #29
Sonnenkuss
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Ich drück Dich und meine Daumen für eine gute OP gaaaaaanz fest.
__________________
-o-
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Alt 23.08.2015, 11:25   #30
suki
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Du schaffst das! Die erste Nacht nach der OP auf der Intensivstation zu verbringen ist normal und dient dazu, eventuelle Komplikationen besser im Blick zu haben. Mach Dir darüber also nicht zu viele Gedanken.

Vielleicht fragst Du im Krankenhaus mal, ob eine Anschlussheilbehandlung in einer Rehaklinik nach dem KH bei Deiner OP sinnvoll ist.

Ich bin auf die Insel Föhr gefahren zur Reha, und diese 3 Wochen waren sehr hilfreich. Dort gibt es eine ausführliche psychoonkologische Betreuung und Du und Deine Sorgen und Ängste stehen mehr im Fokus, als das in einem Krankenhaus möglich ist. Du kannst dort Einzel- oder Gruppengespräche führen. Darüber hinaus gibt es auch noch Angebote z. B. der Kunsttherapie.

Ansonsten drücke auch ich Dir ganz fest die Daumen für die OP.
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Alt 23.08.2015, 11:44   #31
Katzini
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Hallo Saima,
sorry, dass ich mich jetzt erst melde aber ich hatte ein paar Termine in den letzten Tagen.
Von mir auch noch mal die besten Wünsche & viel Glück für die OP - in ein paar Wochen, wenn alles überstanden ist, wirst Du darüber lachen.
Noch mal kurz zu Deinen Bedenken/Fragen:

Wechseljahre:
Ja setzen dann ein. Muss aber gar nicht schlimm sein, wenn Du keine Beschwerden hast, brauchst Du auch keine Hormone. Und nicht alle Frauen in oder nach den Wechseljahren sind faltige Omas, die zu nix mehr Lust haben. Ich nehme keine Hormone und ich fühl mich genau wie vorher, nur ohne nervige Periode - für mich ein echter Gewinn an Lebensqualität!

Intensivstation:
Davon bekommst Du gar nicht viel mit - Du bist müde von der Narkose und schläfst viel. Und wenn Du ausgepennt bist, geht's schon zurück auf Normalstation und gibt lecker Frühstück.

Vertraue Deinem Arzt und geh so entspannt wie möglich an die Sache ran. Die Total-OP ist wirklich ein Standard-Eingriff, das können die Teams im Schlaf. Psychoonkologischer Dienst, wie von vielen hier schon empfohlen, tut Dir sicher auch gut. Du wirst sehen, in 1 bis 2 Wochen sieht die Welt schon wieder viel freundlicher aus.

Also, geh Deinen Weg und tu die Dinge, die getan werden müssen. Ich bin gespannt, was Du, wenn Du zurück bist, zu berichten hast.

Katzini
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Alt 23.08.2015, 11:55   #32
Katzini
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Hallo Saima,
sorry, dass ich mich jetzt erst melde aber ich hatte ein paar Termine in den letzten Tagen.
Von mir auch noch mal die besten Wünsche & viel Glück für die OP - in ein paar Wochen, wenn alles überstanden ist, wirst Du darüber lachen.
Noch mal kurz zu Deinen Bedenken/Fragen:

Wechseljahre:
Ja setzen dann ein. Muss aber gar nicht schlimm sein, wenn Du keine Beschwerden hast, brauchst Du auch keine Hormone. Und nicht alle Frauen in oder nach den Wechseljahren sind faltige Omas, die zu nix mehr Lust haben. Ich nehme keine Hormone und ich fühl mich genau wie vorher, nur ohne nervige Periode - für mich ein echter Gewinn an Lebensqualität!

Intensivstation:
Davon bekommst Du gar nicht viel mit - Du bist müde von der Narkose und schläfst viel. Und wenn Du ausgepennt bist, geht's schon zurück auf Normalstation und gibt lecker Frühstück.

Vertraue Deinem Arzt und geh so entspannt wie möglich an die Sache ran. Die Total-OP ist wirklich ein Standard-Eingriff, das können die Teams im Schlaf. Psychoonkologischer Dienst, wie von vielen hier schon empfohlen, tut Dir sicher auch gut. Du wirst sehen, in 1 bis 2 Wochen sieht die Welt schon wieder viel freundlicher aus.

Also, geh Deinen Weg und tu die Dinge, die getan werden müssen. Ich bin gespannt, was Du, wenn Du zurück bist, zu berichten hast.

Katzini
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Alt 23.08.2015, 13:52   #33
Kafi
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Zitat:
wenn Du keine Beschwerden hast, brauchst Du auch keine Hormone
Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass beim Endometriumkarzinom Typ I unter keinen Umständen anschließend eine Hormontherapie durchgeführt werden darf! Diese Krebszellen haben Hormonrezeptoren, weshalb eine Hormontherapie Rezidive provozieren würde.
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Alt 23.08.2015, 15:27   #34
Katzini
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Hallo Kafi,
ob die Gabe von Hormonen später nötig und/oder möglich sein wird, wird Saimas Gynäkologe dann sicher mit ihr gemeinsam entscheiden, nach individuellem Bedarf. Das ist von Patient zu Patient unterschiedlich und auch die Gyns vertreten da nicht alle die gleiche Meinung.
Katzini

Geändert von Katzini (23.08.2015 um 15:28 Uhr) Grund: Tippfehler
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Alt 23.08.2015, 16:59   #35
Kafi
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... beim Endometriumkarzinom Typ I schon ...
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Alt 23.08.2015, 21:35   #36
Candyqueen
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Hallo Saima,

ich wünsche dir alles Gute für die OP und dass du schnell wieder gesund wirst.
__________________
Ein Stern genügt, um an das Licht zu glauben.
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Alt 24.08.2015, 17:59   #37
SüsseMollige
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Hi,
ich bin nun im Krankenhaus.
Heute wird nur abgeführt und ich muss viel trinken.
Hab eine ganz nette Zimmer Nachbarin mit der ich
mich gut verstehe. Sie hat das gleiche schon hinter sich
gebracht und gibt mir Hoffnung.
Wir sind auchfast im selben Alter.
Ich habe immer noch Angst vor morgen.

Hoff das bald alles gut wird.

Lg Saima
__________________
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Alt 24.08.2015, 23:55   #38
Grazia1974
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Alles, alles Gute für dich!!!
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Menschen sind oft unberechenbar, unlogisch und selbstzentriert. Vergib ihnen einfach.
Mutter Theresa

Wir sollten jeden Tag wie ein neues Leben beginnen.
Edith Stein
Grazia1974 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2015, 04:13   #39
Pipilotta
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Ich denke an dich und schicke ganz viel positive Energie !!!
DU PACKST DAS !!!
__________________
Sich als dicken Menschen zu akzeptieren und zu lieben, bedeutet nicht, es toll zu finden, dick zu sein ( Martina Mahner )

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Alt 26.08.2015, 16:42   #40
SüsseMollige
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Liebe grüße aus dem Krankenhaus.
Ich konnte gestern durch großen Einsatz der Ärzte und Glück
Laborskopisch operiert werden und habe keine großen Narben.
Mir geht's den Umständen entsprechend Gut.
__________________
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