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Dicke Alltagsprobleme
Diskussionen über dicke Erlebnisse und Erfahrungen von Groß und Klein im Alltag.

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Alt 24.05.2016, 21:09   #1
BlonderEngel
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Standard Mobbing in der Schule

Meine Tochter ist 7 und geht in die 2. Klasse der Grundschule. Sie ist kräftig gebaut, aber nicht dick. Sie isst genauso gerne wie ich, aber da sie viel Sport treibt (Taekwondo, Voltigieren, Reiten) setzt es nicht an.

Heute hat sie mir erzählt, dass einige Jungs in der Klasse sie als "dick" verspotten.
Ich kann euch gar nicht sagen, wie mich das getroffen hat. Ich habe das selbst erlebt, und das gehört mit zu meinen schlimmsten Erinnerungen, schlimmer noch als der sexuelle Missbrauch.
Auch ich wurde verspottet, als ich noch gar nicht dick war. Nur halt kräftiger als die anderen.
Es folgte eine lange Reihe von Abnehmversuchen, die fast alle in noch mehr Gewicht und auch in der Bulimie endeten. Das einzige, was dauerhaft geholfen hat, war ein ärztlich verordnetes "Bootcamp" für Dicke, wo ich in 6 Wochen 12 Kilo verloren habe. Da dieses Programm derart traumatisch, respektlos und entsetzlich war, möchte ich so etwas meinen Kindern nie zumuten.
Heute hatte ich das erste Mal richtig Angst um mein Kind. Sie ist so ein wunderbares, bildschönes, fröhliches und sportliches Kind.

Die Aussicht, dass diese blöden Jungs und auch ihre Freundin, die von ihrem Vater als zu dick befunden (stimmt nicht) und mit Hungerkuren getrietzt wird, mein Kind in die gleiche Traurige Karriere aus Selbstzweifeln, Selbsthaß und Eßstörungen treiben könnten, macht mich fast krank vor Wut, Angst, ja auch Hass. Hass auf diese Gesellschaft, die sich anmaßt, ein Kind danach zu beurteilen, ob es in die Norm passt, und nicht, ob es gesund/sportlich/aktiv/nett ist.

Ich habe mit ihre ausführlich darüber gesprochen, habe auch von Eßstörungen erzählt und ihr gesagt, dass sie ein wunderbares Kind ist.

Habt Ihr ähnliches mit Euren Kindern erlebt? Wie geht ihr damit um?
Ich habe das Gefühl, dass mich selbst niemand mehr treffen kann, dafür bin ich zu stark. Aber über mein Kind bin ich sehr verwundbar.
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Alt 25.05.2016, 06:15   #2
zegge
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hi,

hab keine kids, in der schule bei mir direkt in meiner klasse war es o.k., war ich integriert, aber die anderen.

sprich doch mal die lehrerin an, dass evtl. an der gesamten schule das thema mobbing mal in den unterricht integriert wird.

liebe grüße
zegge
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Alt 25.05.2016, 10:53   #3
BlonderEngel
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Hi Zegge,
ich habe mit der Lehrerin schon mal aus anderen Gründen (Gewalt auf dem Schulhof) über das Thema gesprochen und sie und auch den Direktor gefragt, ob man nicht mal über das Thema sprechen oder einen Projekttag machen könnte.
Die Religionslehrerin hat letzt mit den Kindern im Unterricht Handlesen geübt, und ich habe angeregt, statt Handlesen, was ja gar nix mit katholischer Religion zu tun hat, über das Thema Mobbing zu sprechen.

Der Direktor hat mich aus seinem Büro rausgeworfen mit der Aussage, an seiner Schule gäbe es kein Mobbingproblem, und die Lehrerin hat gemeint, sie möchte das nicht in der KLasse ansprechen, weil sonst Schüler, die bis dato nichts mit Mobbing zu tun hatten, auf dumme Ideen kommen.
Irgendwie kommt von da keine Hilfe. Mein Mann hat gestern angekündigt, dass er, wenn das das nächste Mal passiert, in der Schule aufläuft und da einen Riesen-Rabatz macht.
Vielleicht hilft das, weil er lässt sich bestimmt nicht aus einem Büro werfen oder abwimmeln.

Geändert von BlonderEngel (25.05.2016 um 10:53 Uhr) Grund: Schreibfehler, der den Sinn verfälscht.
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Alt 25.05.2016, 11:45   #4
Valentina
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Hallo BlonderEngel,

ich kann deine Angst total nachvollziehen, obwohl ich (noch) keine Kinder habe. Mein eigene Mobbingerfahrung und der Weg in die Selbstakzeptanz war wirklich schwer. Ich würde fast alles tun um meine Kinder nicht diese schlimme Erfahrung machen zu lassen. Das Problem ist ja, dass man die Umgebung der Kinder nicht kontrollieren kann. Du kannst im schlimmsten Fall nur dein Kind stark machen gegen Mobbing. Meine Eltern haben das versucht, aber spätestens mit der Pubertät haben die Eltern einfach nicht mehr so viel Zugang zum Kind und da wird es wohl am schwierigsten.

Es ist auch wirklich übel, dass die Schule deiner Tochter so abweisend reagiert hat. Vielleicht kannst du ja mal versuchen dich mit anderen Eltern kurz zu schließen oder das am Elternsprechtag anzusprechen. Ich hoffe nur, dass es dann nicht auf dich zurückfällt. Leider sehe ich vor meinem geistigen Auge schon die Eltern, die statt Mobbing zuzugeben ein Problem in deiner/eurer Lebensweise sehen. Irgendwie bin ich da sehr zynisch geworden.
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Alt 25.05.2016, 12:45   #5
Ryiah
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Glaub das hat nichts mit "zynisch geworden" zu tun, das liegt einfach an diesen ganzen überMüttern für die klar ihr eigenes Kind der Engel auf Erden ist, was man irgendwo ja verstehen kann...

Hat deine Tochter durch den Sport keine anderen Kontakte an die sie sich mehr halten kann? Auch auf dem Schulhof? Ich mein wenn sie in dem punkt einen festen Kreis an Freunden hat, dürfte ihr dieses gelaber von irgendwelch dummen Kindern aufm Schulhof ja nicht sooo nahe gehen, klar ärgert sie sich, aber solang sie sich abwenden kann..?

und mal ganz ehrlich, wenn die Schule schon so reagiert... wie wärs mit einer anderen Schule?
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Alt 25.05.2016, 15:15   #6
Dirpi
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Zitat:
Zitat von BlonderEngel Beitrag anzeigen
Der Direktor hat mich aus seinem Büro rausgeworfen mit der Aussage, an seiner Schule gäbe es kein Mobbingproblem, und die Lehrerin hat gemeint, sie möchte das nicht in der KLasse ansprechen, weil sonst Schüler, die bis dato nichts mit Mobbing zu tun hatten, auf dumme Ideen kommen.
Sorry, blonder Engel, aber DAS kann glauben wer will.
Gerade in der Grundschule tobt der Mob. Da treffen wohlerzogene und liebe Kinder auf völlig unerzogene Rotzlöffel, die keine Grenzen kennen und wenn man ganz großes Pech hat, dann darf man sich obendrein mit den dazugehörigen und meist noch schlimmeren Elementen von Eltern herumplagen.

Wie Du die Lehrer da wachrütteln kannst? Ganz einfach: bitte um Einsicht in die aktuelle Qualitätsanalyse der Schule. Laß Dir das Kapitel zeigen in dem das Konzept aufgeführt ist, wie die Schule mit Problemfällen umgeht.
Die Frage nach der Qualitätsanalyse wird sicherlich mit Verwunderung von der Schule zur Kenntnis genommen werden, aber Du wirst definitiv die Aufmerksamkeit der Herrschaften haben. Wenn Sie es Dir freiwillig zeigen, guck Dir das Ding an und stelle unbequeme Fragen, wenn Dir die Konzepte nicht schlüssig sind.

Letztlich ist das natürlich alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit wann man welche Keule schwingen läßt, aber wenn die Schule sich bockig anstellt kann ich aus Erfahrung sagen, daß die Formulierung "das Schulamt einschalten" wahre Wunder bewirkt.

Sich nicht mit Mobbing in einer (Grund-)Schule zu beschäftigen ist fahrlässig und zeugt nur von der konsequenten Anwendung der "Vogel-Strauß-Taktik". Die weiterführenden Schulen würden sich über angewandte Anti-Mobbing-Programme in Grundschulen freuen.

Generell kannst Du darum bitten einen Tag in der Schule hospitieren zu können. Da kannst Du Dir einen persönlichen Überblick verschaffen. Soetwas wäre jetzt nicht mein Ding, aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Es ist immer richtig sich einzusetzen, wenn offensichtlich etwas falsch läuft.

Fakt ist: Du mußt die Lehrerin schon auf Deiner Seite haben, sonst nützt das alles nichts. Wenn Deine Tochter leidet, dann muß sich die Lehrerin kümmern. Sie kann Dich/Euch mit den Problemen nicht alleine im Regen stehen lassen. Nicht locker lassen!
__________________
Dirpi
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Alt 29.05.2016, 19:13   #7
BlonderEngel
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Ja, mein Gefühl ist auch, dass gerade in der Grundschule der Mob tobt. Und oft denke ich, dass es den Eltern sch.... egal ist.
Mein Tochter wurde auch schon als Hure betitelt und mit der Aufforderung "Fick Dich" bedacht.
Und jetzt die Beschimpfung als dick.
Die Grundschule hat etliche Programme gegen Mobbing, und deswegen hat der Direktor gemeint, es gäbe an seiner Schule kein Mobbingproblem, weil es eben bereits Programme dagegen gibt.
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Alt 31.05.2016, 14:23   #8
Dirpi
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Schön, daß es die Programme gibt - gute Ausgangsposition.
Aber erst die Qualitätsanalyse wird Dir zeigen, ob diese Programme auch in den Schulalltag integriert sind und gelebt werden. Die Schule muß die Absolvierung der Programme nachweisen können. Verpflichtung externer Seminarleiter, Fortbildungen von einzelnen Lehrern, Theaterstücke zum Thema Mobbing, die Palette ist vielfältig, wie eine Schule nachweisen muß, daß sie aktiv ist.

Die Lehrerin kann und darf die Probleme nicht ignorieren. Wenn sie weiter Deine Beschwerden ignoriert, dann mußt Du halt eine andere Gangart wählen. Glaub mir, wenn Du die Schule in Zugzwang setzt, wirst du definitiv etwas bewirken. Wenn Dir keiner hilft, dann liegt das Problem an Deiner eigenen Vorgehensweise.
__________________
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Geändert von Dirpi (01.06.2016 um 19:53 Uhr) Grund: Korrektur
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Alt 01.06.2016, 18:00   #9
Jenny87
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Für meine ältere Tochter ist das Alltag, dass sie mit Beleidigungen und allen möglichen Spitznamen bedacht wird. Kinder sind da sehr einfallsreich. Sie ist jetzt in der 5.Klasse und es war auch schon in der Grundschule so.
Sie sagt dass ihr das total egal ist, was ich nicht so ganz glaube,aber sie geht gerne in die Schule und hat auch viele Freundinen mit denen sie die Freizeit verbringt und ständig telefoniert. Also eine Außenseiterin ist sie nicht,im Gegenteil, sie steht gerne im Mittelpunkt und ist auch nicht auf den Mund gefallen und manchmal ganz schön vorlaut.
Mir fällt es schwer sie als Mobbingopfer zu sehen,ich denke sie teilt auch selbst aus. Dass es ein dickes Kind nicht immer leicht hat, weiß ich aus eigener Erfahrung. Kinder sind da nicht zurückhaltend was Äußerungen über Äußerlichkeiten betrifft.
Ich glaube nur,dass ich daran nichts änderen kann und meine Tochter auch nicht will, dass ich mich einmische und mit den Lehrern rede oder mit den Eltern von dem Jungen, der mein Töchterchen immer als " Double Whopper " betitelt. Sie sagt auch das wäre nur Spaß und ihr macht das nichts aus. Dick zu sein macht ihr ( angeblich) auch nichts aus. Abnehmen ? Warum ? Nein das will sie nicht.
Diese Einstellung hat sie nicht von mir, sondern von ihrem Papa. Dem macht auch nichts irgendwas aus.
Ich war als Kind empfindlicher und habe mir auch kleine Beleidigungen zu Herzen genommen und abnehmen wollte ich immer. Ich bin aber froh, wenn meine Tochter da anders ist und wenn ich wirklich den Eindruck hätte dass sie unter mobbing leidet ,würde ich ihr auf jeden Fall auch helfen.
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Alt 01.06.2016, 18:32   #10
Mollylover91
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Darf ich fragen wie groß und schwer deine Tochter ist? Ich nehme an in der 5. Klasse ist sie ca. 12 Jahre genau wie mein Patenkind. Die wird auch oft in der Schule geärgert leider. Aber mittlerweile ist ihr ein dickes Fell gewachsen. Ihr ist es egal sie ist gerne dick und hat ein eine dicke beste Freundin! Ist ca 145 cm groß und hat gut 105 kg
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Alt 02.06.2016, 10:30   #11
Zora
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145 cm und 105 kg mit 12 finde ich aber schon

Mein jüngstes Kind ist 10, kommt jetzt im Sommer in die 5. Klasse, ist 150cm groß und wiegt 57 kg. Und das ist schon sehr moppelig. Normale Klamotten kaufen kaum möglich, wir weichen immer auf die X-Größen bei H&M und C&A aus.

Gemobbt wird dieses Kind in der Schule allerdings nicht, bis auf die "normalen", allgemeinen Zickereien untereinander.
Die Schule achtet allerdings auch extrem penibel auf sowas.

Wie das dann jetzt auf der weiterführenden Schule sein wird, bleibt abzuwarten.
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Theorie ist: Wissen wie etwas funktioniert aber es geht nicht
Praxis ist: Es funktioniert und keiner weiß warum
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Alt 02.06.2016, 10:38   #12
BlonderEngel
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Meine Tochter ist 7 Jahre alt, 134 cm groß und wiegt 31 Kilo. Meiner Meinung nach ist sie genau richtig. Ihre beste Freundin hat ungefähr ihre Statur. Sie gehen zusammen 2-3 mal in der Woche zum Taekwando und sind ziemlich durchtrainiert. Ich bin oft erstaunt, wie muskulös meine Tochter ist.
In ihrer Klasse sind halt fast nur sehr dünne und fragile Mädchen (bis auf 3: meine Tochter und noch 2), und das sticht sie heraus. Ich finde, dass meine Tochter ein sehr schönes Mädchen ist und könnte mich furchtbar aufregen, wenn ihr wiedermal jemand irgend einen Sch... hinterher schreit.
Sie hat eine Fruktose- Intoleranz und manchmal einen aufgeblähten Bauch, und manchmal nicht. Wenn der Bauch nicht aufgebläht ist, passt sie wunderbar in ihre Klamotten rein. Wenn sie was Falsches erwischt und der Bauch sich aufbläht, haben wir manchmal schon ein Problem, die Hose zuzubekommen.
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Alt 02.06.2016, 10:40   #13
BlonderEngel
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@ Dirpi

Ja, das magst Du recht haben. Ich war halt schon ein paarmal wegen anderer Dinge vorstellig und habe jedes mal auf Granit gebissen, und mag schon gar nicht mehr hingehen. Manchmal habe ich das Gefühl, ich schade meinem Kind mehr, wenn ich immer dort in der Schule auflaufe und ein Fass aufmache. Ich bin kein Mensch, der sich gerne streitet, eher harmoniesüchtig. Aber vielleicht hast Du recht und ich muss eine andere Gangart wählen. Das fällt mir ganz schön schwer.
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Alt 04.06.2016, 10:50   #14
Dirpi
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Das glaube ich Dir gern. Ich stehe auf dem Standpunkt, daß man immer erstmal reden und die Sachlage schildern sollte, aber wenn sich dann so gar nichts tut, dann muß man einfach andere Wege wählen.
In der Grundschule (beim ersten Kind) habe ich mir vieles (viel zu vieles) gefallen lassen. Ich glaubte, daß sich wohl gekümmert wird wenn ich "mal" etwas sage, denn ich habe ja nie etwas gesagt.

Bei unserem zweiten Kind habe ich bei einem Schulfreund unseres Sohnes beobachten können, daß die Mutter ohne Rücksicht auf Verluste ihre Rechte durchgesetzt hat. Untätigkeit der Schule nach wiederholten Aufforderungen quittierte sie mit einem Gespräch mit dem Schulamt. Ich habe sie irgendwann mal gefragt: "Hast Du keine Angst, daß dein Sohn die Konsequenzen für dein energisches Vorgehen trägt?" Daraufhin sagte sie mir nur: "Nein, dann haue ich denen dermaßen Mobbing und Rachsucht für mein Vorgehen gegen die Schule um die Ohren, daß das Schulamt eine Steilvorlage bekommt."
Ungelogen: den Jungen haben sie förmlich durch die Schule gelobt. Bloß keinen Ärger heraufbeschwören schien da die Devise zu sein.

Es kam der Tag X dann auch bei uns. Mein Sohn wurde von einem älteren Klassenkameraden verprügelt. Es gab dann ein Hin und Her und ich durfte mir Sprüche seitens der Rektorin anhören wie: "Muß Ihr Sohn denn auch unbedingt eine Brille für 360 Euro haben und teure Markenkleidung tragen? Sie sehen doch, daß die Familie einen solchen Schaden nicht bezahlen kann. Die Familie hat nicht viel Geld, der Junge hat ADHS und war medikamentös nicht nicht eingestellt und unterversorgt, da ist er halt sehr aggressiv."

Ich dachte echt ich steh im Wald .

Als ich mich dann erdreistet habe zu sagen: "Achso, mein Kind muß als Sandsack herhalten, weil andere Eltern irgendwelche Medikationen nicht auf die Reihe bekommen? Scheinbar haben die Eltern aber Geld genug sich selbst und ihrem Sohn die Haare zu färben und ihn in Kampfsportschulen zum Unterricht zu schicken. Sorry, aber mein Mitleid ist da sehr begrenzt.
Aufgrund Ihrer laschen Vorgehensweise und Nicht-Unterstützung haben wir das Schulamt informiert und die Sachlage geschildert. Man war über Ihr Nicht-Handeln sehr schockiert, zumal dieser Junge wohl schon mehrfach der Grund für Konferenzen gewesen ist."

2 Wochen später hatten wir unser Geld für den entstandenen Schaden auf dem Konto, die Rektorin hat sich schriftlich bei uns entschuldigt und der Junge mußte selbiges vor der Klasse und unserem Sohn tun.
Tja, noch Fragen? Da hat es einen Fahrplan seitens des Schulamtes gegeben. Daß mich die Rektorin bei privaten Kontakten bis heute noch nicht grüßt kann ich dabei sehr gut verschmerzen.
__________________
Dirpi
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Alt 05.06.2016, 19:42   #15
BlonderEngel
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Hut Ab!! Aber ich seh schon, das Thema Mobbing in der Schule ist nichts Seltenes.
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Alt 01.07.2016, 12:13   #16
-Alexandra-
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Ich denke, man sollte das jetzt auch nicht gleich überdramatisieren. Als ich in dem Alter war (ein bisschen älter) passierte das auch. Eigentlich exakt gleiche Situation, bloß, dass es drei waren. Ein "Anführer" und zwei Mitläufer.

Meine Mutter (übrigens ebenfalls rundlich) meinte damals eigentlich nur dazu, dass ich mich nicht darüber aufregen solle, dass man mir etwas sagt, das ich eigentlich sowieso weiß (dass ich dick bin). Sie meinte, dass ich den Jungs eben ganz vernünftig und unaufgeregt sagen solle, dass ich weiß, dass ich mollig bin, aber eben gerne esse (Ich war und bin ebenfalls eine Naschkatze und Naschkatze und schlank sein geht eben nur bei den wenigsten Menschen zusammen.) und sie eben fragen solle, was sie daran eigentlich so sehr störe, ihnen zuhören und mich für ihre Antworten bedanken.

Darauf hatten sie natürlich erwartungsgemäß keine vernünftigen Antworten, sondern nur ein paar blöde Sprüche und dann gab sich das bald auch wieder. (Auch, damit, dass ich Asiatin bin wurde ich als Kind schon mal aufgezogen, wogegen ich ja nun rein überhaupt nichts machen konnte.)

Der Nachbarsjunge, der mit mir in die gleiche Klasse ging (ziemlich sportlich, blond, groß und schlank, also das genaue Gegenteil von mir) hat mich mit meiner Rundlichkeit eigentlich regelmäßig bis zum Abitur aufgezogen und wir sind trotzdem meist den Weg zur Schule zusammen gegangen.

Keine Ahnung, der brauchte solche Neckereien wahrscheinlich einfach irgendwie, ich habe ihn dafür dann halt mit anderen Sachen etwas gefoppt. Ich denke, er stand wahrscheinlich sogar ein bisschen dauf mich. Er drückte mich nämlich auch ganz gerne mal, oder streichelte mich, nicht intim aber... Naja, eher später natürlich...

Ich denke, man muss halt damit leben, dass es Menschen gibt, die entweder gerne frotzeln, dämliche Fragen stellen oder auch richtige Arschlöcher sind. Man kann sich ja zur Not dagegen wehren, wenn es extreme Formen annimmt. Nur wenn man sich über jede Kleinigkeit aufregt, dann ärgert man sich nicht nur ständig, sondern ist manauch quasi das perfekte Opfer. Leute, die dagegen über sich selbst lachen und Witze machen können, die haben selten ein wirkliches Problem damit.

So blöd das klingt, aber manche Leute sind auch einfach irgendwie neidisch. Ich habe mir beispielsweise mal ein zweites Stück Kuchen genommen und wurde darauf hin von einer "lieben" Mitmenschin so richtig angegiftet. Wahrscheinlich hätte sie am liebsten insgeheim das Gleiche getan und dachte, wenn sie (normalgewichtig) schon dauernd auf Diät ist, dann habe ich als Dicke das ja erst recht zu sein.
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Alt 01.07.2016, 15:01   #17
Valentina
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@ Alexandra: Es gibt auch Mobbingerfahrungen, die nicht so harmlos wie deine Aussehen. Da kannst du auch (und ich übertreibe absichtlich) behaupen, dass jemand nur ein bisschen vergewaltigt worden ist und sich mal nicht so anstelllen soll.

Für mich war meine Mobbingerfahrung erschütternd und hat mein Leben nachhaltig beeinflusst. Ich finde du romantisierst echtes Mobbing mit deiner Geschichte etwas.

Außerdem: Für dich mag es ja ok sein als Naschkatze da zustehen. Ich will aber mein Dicksein und den vermeintlichen Grund nicht thematisieren. Ich will weder eine allgemeine Erklärung anbringen müssen ("man isst halt mehr als dicker Mensch") oder eine Ausrede ("ich nasche gern") finden.
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Alt 01.07.2016, 15:31   #18
-Alexandra-
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Stehe nicht als eine da, sondern ich bin einfach "verfressen", egal ob im Winter einen Lebkuchen zwischendurch, im Sommer ein Stück Pizza an einem Stand oder auch Kaffeestückchen, gerne auch ein Tütchen Chips und ich trinke auch praktisch immer Saft oder Limonade und nicht Wasser und oft Kakao statt Kaffee, auf Kuchen bin ich auch ganz heiß und ich bin dazu relativ klein. Selbst, dass ich als Asiatin von Milch Bauchschmerzen bekomme (Laktoseintoleranz), hat mich noch nie davon abgehalten wenigstens ab und zu etwas Milch zu trinken, da ich sie mag.

Punkt - an meiner Naschhaftigkeit ist schlicht nichts zu rütteln oder zu leugnen. Was ich jetzt natürlich nicht so verallgemeinern möchte, das ist mein persönlicher Grund. Wenigstens steht es mir, finde ich jedenfalls, ganz gut beleibt zu sein.

Wenn ich sagen würde, dass ich nicht "verfressen" bin, würde ich haargenau dem Klischee von der Dicken entsprechen, die, während sie hastig Sahnetorte verzehrt erklärt, dass sie essen kann, was sie will, aber einfach nicht abnimmt.

Aber auch wenn es nicht so gewesen wäre, hätte ich mit den Buben ja mal das Gespräch suchen können, denn auch Deine Mobber werden dafür auch keine vernünftigen Gründe gehabt haben, außer, dass sie ein Opfer suchten und ihnen die Empathie für Dein Leiden darunter fehlte. Die wissen eben, dass sie bestimmten Leuten auf der Beziehungsebene gewaltig zusetzen können.

Ansonsten gab es an meiner Schule auch Kinder die richtig gemobbt wurden, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass ich das auch hätte "schaffen" können, wenn ich anders drauf gewesen wäre, bzw. den Background von zuhause mitgeliefert bekommen hätte.

Nimm einfach mal an, ich hätte da angefangen zu weinen oder rumzuschreien, hätte um mich geschlagen, oder denen die Lehrer auf den Hals gehetzt, mit darauf folgendem Tadel und meine Mutter hätte bei den Eltern vielleicht noch Rabatz gemacht, so daß die Stubenarrest bekommen hätten oder aber vielleicht gar bestätigt worden wären (solche Mentatlität kommt ja zuweilen nicht von ungefähr).

Dann wäre ich wahrscheinlich anschließend die Außenseiterin in der Klasse gewesen und vielleicht nie wieder rausgekommen und nacher im Leben vielleicht sogar gescheitert o.ä. So habe ich es halt mit Humor genommen und auch mal ausgeteilt - aber ich weiß, dass das nicht zuletzt auch eine Persönlichkeitsfrage ist.

Es gibt eben Menschen, die sind verletzlicher als andere und umgekehrt.
-Alexandra- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2016, 15:42   #19
Valentina
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Zitat:
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Stehe nicht als eine da, sondern ich bin einfach "verfressen", egal ob im Winter einen Lebkuchen zwischendurch, im Sommer ein Stück Pizza an einem Stand oder auch Kaffeestückchen, gerne auch ein Tütchen Chips und ich trinke auch praktisch immer Saft oder Limonade und nicht Wasser und oft Kakao statt Kaffee, auf Kuchen bin ich auch ganz heiß und ich bin dazu relativ klein.
Na, wenn du dich schon selber so abwertend beschreibst. Ich tue das nicht, weil ich nicht so gesehen werden möchte. Und kokett ist es auch nicht.

Zitat:
Zitat von -Alexandra- Beitrag anzeigen
Aber auch wenn es nicht so gewesen wäre, hätte ich mit den Buben ja mal das Gespräch suchen können, denn auch Deine Mobber werden dafür auch keine vernünftigen Gründe gehabt haben, außer, dass sie ein Opfer suchten und ihnen die Empathie für Dein Leiden darunter fehlte. Die wissen eben, dass sie bestimmten Leuten auf der Beziehungsebene gewaltig zusetzen können.
Je nach Alter wissen Kinder gar nichts. Sie ahmen Erwachsene nach oder sie wollen Aufmerksamkeit. Das hat mit Vernunft nichts zu tun. Man nimmt einfach jemanden, der aus der Reihe tanzt und schon hat man ein Opfer. Daher müssen Eltern einschreiten. Dass es dann nicht aus der Welt verschwindet ist natürlich leider auch so.

Wie gesagt, es gibt da eine persönliche Grenze, die mit Humor nichts mehr zu tun hat. Leider können Kinder das nicht so leicht artikulieren und es liegt an den Eltern die Kinder zu stärken oder eben einzuschreiten, wenn man merkt das nimmt Überhand.
Valentina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2016, 16:05   #20
-Alexandra-
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Kann es sein, dass Du einfach etwas sehr empfindlich über die Jahre geworden bist. (Nicht böse gemeint, einfach nur im Vergleich zu anderen Menschen?) Was ist daran denn schlimm, wenn ich meine Naschaftigkeit mit etwas Selbstironie nehme!? Dass ich ständig am Futtern bin ist doch jetzt wirklich nicht schlimm und "verfressen" finde ich jetzt auch kein wirklich schlimmes Wort.

Ick bin Brandenburjerin und wir ham eene jroße Schnauze von Jeburt an, ooch wenn ick jar nisch so ausseh wie eene aus der Mark. (Sorry, bin Städterin und mir fehlen die urmärkischen Eltern, das ist jetzt etwas improvisiert, wenn es nicht ganz korrekt sein sollte.)

Zitat:
Je nach Alter wissen Kinder gar nichts. Sie ahmen Erwachsene nach oder sie wollen Aufmerksamkeit. Das hat mit Vernunft nichts zu tun. Man nimmt einfach jemanden, der aus der Reihe tanzt und schon hat man ein Opfer. Daher müssen Eltern einschreiten. Dass es dann nicht aus der Welt verschwindet ist natürlich leider auch so.

Wie gesagt, es gibt da eine persönliche Grenze, die mit Humor nichts mehr zu tun hat. Leider können Kinder das nicht so leicht artikulieren und es liegt an den Eltern die Kinder zu stärken oder eben einzuschreiten, wenn man merkt das nimmt Überhand.
Nun, ich denke, man sollte Kinder da einfach in ihrer Persönlichkeit stärken und sie nicht noch in ihren unreifen Denkweisen bestärken - was viele Eltern ungewollt aber tun. Auch sollte man sie von diesen unreifen Denkweisen möglichst rasch befreien, indem man sich mit ihnen intellektuell auseinandersetzt. (Kleine Kinder sind da oft erstaunlich aufgeschlossen.) Machen aber viele Eltern eben nicht, weil sie selbst nicht drüber stehen können oder warum auch immer.

So ein Musterbeispiel wäre ein Jugendlicher in meiner Umgebung, der von seinem Vater aufgestachelt wurde, sich mit einem Kontrahenten zu kloppen, um nicht als Feigling dazustehen. Endete dann mit gebrochener Nase...
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Alt 01.07.2016, 18:13   #21
Ryiah
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Freut mich wenn das so bei dir funktioniert hat, aber ich denke nicht dass das die Regel des ganzen ist.
Klar kann man auch dazu stehen das man viel und gerne isst, aber ich find es hat einfach nicht zu jeder verteidigung was zu suchen, weil irgendwo muss man sich einfach nicht komplett vor jedem ausziehen.

Ich frag mich von welcher Altersgruppe hier überhaupt die Rede ist, ich glaube kaum das es an erklärungsmangel wieso man jemanden wegen dick sein mobbt gelegen hat, wie einfach dem grund das man gesehn hat das derjenige zurück schlägt, einfach das wesen nicht hatte unterdrückt zu werden, nen freund im rücken hatten... es gibt auch genug Dicke kinder die die Mobber und Schläger und Anführer von solchen Gruppen sind.
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Alt 01.07.2016, 19:23   #22
-Alexandra-
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Okay, wenn ich jetzt aus einer psychischen Störung und nicht nur meinem ausgeprägten Appetit dick wäre, dann kann ich das ja nachvollziehen, aber ich war eigentlich schon immer eher der naschhafte Typ (so hat die Mutter die Schülerin auch beschrieben) und deswegen eben dick.

Dass das nicht "normal" sein könnte, wurde mir irgendwie erst später klar, als solche Sticheleien anfingen. Bei mir zuhause wurde das jedenfalls nicht als Problem thematisiert, eher sich drüber gefreut, dass es mir so gut schmeckt. Das könnte allerdings ein Mentalitätsunterschied sein, der daran liegt, dass meine Eltern eben aus Vietnam stammen. Als meine Eltern in die DDR kamen, herrschte in Vietnam quasi Unterernährung, Dicke in der einfachen Bevölkerung unterhalb der Nomenklatura praktisch inexistent.

Ich wüsste auch bis heute nicht, was das mit auszuziehen zu tun haben soll, wenn man gerne schlemmt und dazu steht. Mir wirft jemand vor, bzw. will mich damit hänseln, dass ich dick bin, also erkläre ich eben meine Gründe und frage nach, wie er/sie zu der Sache steht und verdeutliche ggf. nochmal meinen abweichenden Standpunkt, damit ist das Gespräch von der Beziehungsebene auf die Sachebene geholt.

Zwei Gründe sind realistisch, eine Demütigung bzw. Missfallensbekundung auf der Beziehungsebene, oder eine Art Apell, doch bitte abzunehmen auf der Apellationsebene. Beidem lässt sich entgegenwirken, wenn man Verständnis füreinander entwickelt. Wobei es ja auch möglich ist, dass gar kein echtes Mobbing beabsichtigt ist, sondern das Verhalten nur der Mentalität der betreffenden Person entspricht. Ein Kollege von mir verpasst allen Leuten irgendwelche Spitznamen, das kommt natürlich unterschiedlich an, ist aber kein Mobbing.

Eine Freundin von mir ist signifikant größer und wiegt dazu noch deutlich weniger als ich. Die isst aber wirklich nur vegetarisch/fast vegan, isst keine Schokolade und anderen Süßkram, futtert im Gegensatz zu mir nicht zwischendurch, trinkt fast immer nur Wasser (für sie unvorstellbar, einfach mal so an einem Abend eine Colaflasche leer zu machen) und ist auch von Natur aus schon keine starke Esserin.

Ist das jetzt wirklich besser als ich? Hat sie mehr vom Leben? Ich denke nicht, für mich wäre das der Horror, aber so lange sie zufrieden ist, okay... Aber eines haben wir gemeinsam, darüber wird sich schon mal ausgelassen.

Leute die andere mobben wollen, versuchen die Unsicherheit/Minderwertigkeitskomplexe/Schwächen anderer auszunutzen und dagegen hilft dauerhaft, denke ich, wirklich nur zu sich selbst zu stehen.

Ich frage mich ansonsten gerade, was man von mir denken würde bzw. sagen, wenn ich mich auf den Standpunkt stellen würde "ich esse ja gar nicht so viel", obwohl es einfach offensichtlich nicht stimmt. Spott hinter meinem Rücken (Na klar...) über meine Unaufrichtigkeit wäre doch irgendwie das Mindeste.

Geändert von -Alexandra- (01.07.2016 um 19:41 Uhr)
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Alt 09.08.2016, 11:06   #23
BlonderEngel
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HI Alexandra,
für mich war die Mobbingerfahrung das absolut Schlimmste und Entwürdigenste, was mir jemals passiert ist. Es war grauenhaft und hat für sehr lange Zeit mein Selbstwertgefühl zerstört.

Und, nein, ich denke nicht, dass das überdramatisiert wird.
Du konntest Gott sei Danke anders damit umgehen, vermutlich wegen des anderen Blickwinkels in Vietnam.

Es ist völlig egal, ob man durch Überessen oder eine körperliche Krankheit dick wird: Kein Mensch der Welt sollte deswegen verspottet werden.
Das hat eine Frau auf der website www.benot.de geschrieben, nachdem sie blöd angemacht worden war, weil sie mit dicken Beinen eine kurze Hose getragen hatte:

"Geschlecht spielt keine Rolle.
Herkunft spielt keine Rolle.
Religion spielt keine Rolle.
Sexuelle Orientierung spielt keine Rolle.
Aber Fett?
Anscheinend spielt Fett eine Rolle."
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Alt 10.08.2016, 00:00   #24
elltee
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Zitat:
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"Geschlecht spielt keine Rolle.
Herkunft spielt keine Rolle.
Religion spielt keine Rolle.
Sexuelle Orientierung spielt keine Rolle.
"
auf welchem sagenhaften Planeten lebt die Frau?
__________________
Ich habe nicht immer recht! Beweisen Sie mir das Gegenteil! (Steffen Surmeyer)
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Alt 10.08.2016, 21:23   #25
-Alexandra-
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Zitat:
Zitat von BlonderEngel Beitrag anzeigen
HI Alexandra,
für mich war die Mobbingerfahrung das absolut Schlimmste und Entwürdigenste, was mir jemals passiert ist. Es war grauenhaft und hat für sehr lange Zeit mein Selbstwertgefühl zerstört.

Und, nein, ich denke nicht, dass das überdramatisiert wird.
Du konntest Gott sei Danke anders damit umgehen, vermutlich wegen des anderen Blickwinkels in Vietnam.

Es ist völlig egal, ob man durch Überessen oder eine körperliche Krankheit dick wird: Kein Mensch der Welt sollte deswegen verspottet werden.
Das hat eine Frau auf der website www.benot.de geschrieben, nachdem sie blöd angemacht worden war, weil sie mit dicken Beinen eine kurze Hose getragen hatte:

"Geschlecht spielt keine Rolle.
Herkunft spielt keine Rolle.
Religion spielt keine Rolle.
Sexuelle Orientierung spielt keine Rolle.
Aber Fett?
Anscheinend spielt Fett eine Rolle."
Ich meinte ja mit "überdramatisieren" bloß, daß Deine Tochter und Du das blöde Geschwätz dieser Jungs jetzt nicht zu ernst nehmen solltet, Jungs in dem Alter nehmen den Mund eben gerne voll.

Etwas mollig oder auch dick zu sein ist jetzt wirklich nichts wofür man sich schämen müsste.

Ich kenne Deine Tochter nicht und weiß nicht, wie sie tickt und wie verbal schlagfertig sie ist, aber den Jungs macht das bestimmt nur so lange Spaß, wie sich erkennbar drüber ärgert oder dem demonstrativ ausweicht. Wenn man einfach drüber steht, verlieren die sicher bald den Spaß dran.

Bei mir wurde sich ja über einiges lustig gemacht, von meinem asiatischen Äußeren angefangen über meine für Mitteleuropa unterdurchschnittliche Größe bis zu meiner beleibten Statur. Da sich das nun ersichtlich nicht ändern ließ, habe ich eben gelernt es zu akzeptieren, dass ich etwas anders bin als meine Mitschüler, ohne mich groß drüber aufzuregen. Je nach Situation mache ich mich jedenfalls über mich selbst lustig oder ziehe den Angreifer/die Angreiferin durch den Kakao.

Wenn Deine Tochter lernt, drüber zu stehen, dass dieser oder jener Mitschüler mal nen dummen Spruch ablässt, dann wird ihr vielleicht dein Schicksal erspart bleiben. Aber ich denke, man kann mit vielen Leuten auch vernünftig reden und wenn nicht, dann sind die doch selbst psychisch nicht ganz normal.
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Alt 11.08.2016, 11:21   #26
BlonderEngel
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Alexandra,
ich muss Dir in großen Teilen recht geben. Ja, es wäre gut, wenn sie einfach schlagfertig drauf reagiert.
Aber jedes Kind ist anders. Meine kleine Tochter (5) ist total schlagfertig und überall, wo sie hinkommt, der Chef. Sie ist extravertiert und ist gerade im Sommerprogramm im Stadtwald (wo beide zwei Wochen lang tagsüber in den Ferien hingehen) in einer "Gang" mit größeren Jungs und hat mit ihnen ein Lager gebaut. Sie erzählt mir manchmal, was im Kindergarten so abgeht, wer wen schubst, beleidigt, oder auch am Klo einer Ganzkörperbetrachtung unterzieht. Sie redet drüber, meint dann "Doofe Jungs", und fertig.

Meine große Tochter (7) ist ein gaaanz anderer Typ. Sie hat viel Fantasie, spielt am liebsten Einhorn und Elfen und ist sensibel. Sie hat oft große Schwierigkeiten mit dem Lärm und den vielen Emotionen, auf die sie in der Schule trifft, und Gemeinheiten hängen ihr noch lange nach. Also das perfekte Opfer.
Mein Mann und ich versuchen vieles, um sie zu stärken und um ihr Selbstwertgefühl aufzubauen. Wir loben sie viel, sprechen über unsere eigenen Erfahrungen, unterstützen sie bei ihren Sportarten (also Fahrten zu Turnieren und Geld ausgeben für eigentlich überflüssiges Zeug wie Reitabzeichen usw.) und wir sind beide auch schon als "Task Force" mitgegangen, um übergriffige Kinder zur Rede zu stellen (auch wenn die Lehrerin das nicht will, sie will das selbst regeln, was aber nicht klappt). Meine Tochter soll sehen, dass wir hinter ihr stehen.

Und trotzdem wird sie nie so lässig drauf reagieren wie die Kleine.
Du hast selbst mal geschrieben, dass Du eine große Schnauze hast, un das ist super. Das hilft Dir viel durchs Leben.
Meine große Tochter muss da echt drum kämpfen, und Angriffe verletzen sie sehr. Ihr wurde auf dem Schulhof schon "Fette Sau", "Wiederliche Missgeburt", "Hure", "Du stinkst und bist eklig" nachgeschrien, und das letzte Highlight war, dass ihr zwei größere Mädchen die Hose runtergezogen haben und eine dritte das mit dem Smartphone gefilmt hat (das was das Event, wo die Mama-Taskforce eingelaufen ist).
Wir versuchen wirklich, sie aufzubauen und zu stärken, aber es verletzt sie trotzdem, und mich auch, gerade wegen meiner eigenen Erfahrung. Es ist sehr schön und auch heilsam für mich, auch meine kleinere Tochter zu haben, weil ich mit ihr oft einen "ganz normalen" Alltag leben kann, ohne den ständigen Zirkus von außen. Hoffentlich bleibt das so.

LG
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Alt 11.08.2016, 11:53   #27
Valentina
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Zitat:
Zitat von BlonderEngel Beitrag anzeigen

Meine große Tochter muss da echt drum kämpfen, und Angriffe verletzen sie sehr. Ihr wurde auf dem Schulhof schon "Fette Sau", "Wiederliche Missgeburt", "Hure", "Du stinkst und bist eklig" nachgeschrien, und das letzte Highlight war, dass ihr zwei größere Mädchen die Hose runtergezogen haben und eine dritte das mit dem Smartphone gefilmt hat (das was das Event, wo die Mama-Taskforce eingelaufen ist).
Das ist ja schrecklich! Ich finde gerade das mit der Hose gehört irgendwie geahndet. Das ist doch Körperverletzung. Was sagen denn die Eltern der Mädchen?

Ich kann gar nicht sagen wie erschüttert ich bin. Ich wurde in der Schule auch gemobbt, aber diese Beleidigungen sind ja ein ganz anderes Niveau
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Alt 11.08.2016, 16:56   #28
Knuddelmon
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Lieber BlonderEngel,

hast du schonmal mit den Eltern der Übeltäter gesprochen? Diese sind nämlich auf dafür verantwortlich, was ihre Sprösslinge so anstellen. Sollte das auch nicht helfen gibt es durchaus noch die Möglichkeit, einen Anwalt einzuschalten, ich habe dazu zwei recht interessante Artikel gefunden:

https://ggr-law.com/persoenlichkeits...ches-vorgehen/

und

http://www.stern.de/familie/kinder/m...t-3462662.html
__________________
Wer Knuddel austeilt oder vermehrt, oder ausgeteilte oder vermehrte Knuddel in Verkehr bringt, wird mit Gegenknuddel nicht unter zwei Knuddeleinheiten belohnt ...

Ich bin nicht dick, ich bin flauschig!
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Alt 12.08.2016, 00:28   #29
-Alexandra-
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Das klingt wirklich schlimm, dass es so massiv und gemein ist (Hosen runterziehen), hatte ich aus dem Eingangspost nicht geschlossen. Das Problem in diesem Fall scheint ja zu sein, dass das gehäuft auftritt und durch verschiedene Kinder. Dann ist da wahrscheinlich so leicht nichts zu machen.

Wenn ich so etwas wie Probleme mit Lärm und Emotionen höre, dann muss ich irgendwie fast an so etwas Autismus oder dergleichen denken. Hat sie vielleicht auch Schwierigkeiten anderen Menschen, die ihr noch fremd sind, in die Augen zu sehen? Wenn ja, würde ich vielleicht Expertenrat aufsuchen, zum Beispiel Kinderarzt oder Psychologe.

Bin da jetzt aber überhaupt keine Expertin, habe darüber nur mal von einer Bekannten über den Sohn einer ihrer Bekannten gehört und darauf dann einen Artikel in einer Zeitschrift gelesen, der mir zufällig in die Hände fiel.


Die rechtliche Schiene wird doch wohl eher nichts bringen, wenn es sich um Grundschulkinder handelt und den Eltern oder Lehrern da nicht irgendetwas wie Aufsichtspflichtverletzung nachzuweisen ist.
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Alt 13.08.2016, 19:32   #30
Jenny87
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Unter den Kindern herrscht teilweise auch ein derber Umgangston. Meine jüngere geht noch in die Grundschule und bei dem Vokabular,was sie so mitbrtingt, bin ich oft baff. Bei uns hat sie das nicht gehört.

Wenn meine ältere Tochter fette Sau genant wird, dann keil sie halt mit deftigen Beleidigungen zurück.Für sie scheint das normal zu sein so genannt zu werden. Und auch selbst andere so zu nennen. Es scheint auch so zu sein, dass sich dicke Kinder gegenseitig als " Fettwanst " bezeichnen und sich nichts dabei denken. Finden die nicht merkwürdig, aber passt zu 11 oder 12 jähigen ,die Wörter wie "Hurensohn " und "Drecksschlampe " um sich schmeißen und das nicht einmal nur im Streit.

Ich finde das heftig und in meiner Schulzeit war das nicht so.Wenn ich dann die Lehrer höre mit ihrem verständnisvollen Gesülze aus dem Pädagogiklehrgang, da würde ich mir richtige Erzieher wünschen, die den Kindern mal Benehmen und Respekt beibringen. Es ist auch nicht so, dass sich die Kinder zuhause auch so aufführen.Ich kenne genug Eltern, zuhause sind die brav und in der Schule haben sie Narrenfreiheit. Das ist nicht meine Vorstellung von Schule, dass das ein Ort ist, wo man hingeht um die Sau rauszulassen.
Jenny87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2016, 22:33   #31
BlonderEngel
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Ich finde es schwierig, alles richtig zu machen. Wir haben mit der Lehrerin gesprochen, die Hilfe zugesagt, aber nicht gehandelt hat. Der Direktor hat mich auflaufen lassen, mit der Begründung, ich würde seine Zeit stehlen und die Schule hätte kein Mobbing - Problem.

Ja, wir haben mit Eltern gesprochen, das hat auch was gebracht (ein Junge musste sich sogar mit Blumen entschuldigen).
Mein Mann und ich haben uns auch Kinder direkt "gekauft".
Und, Jenny87, Du hast recht, das scheint normal zu sein. Aber ich werde das nicht akzeptieren. Es ist wohl normal, aber für mich nicht hinnehmbar. Wir haben versucht, unsere Kinder bewusst anders zu erziehen, aber anscheinend hat meine Tochter dadurch nicht genug "Ellenbogen" für diese Welt.

@Alexandra: ich glaube nicht, dass es Autismus ist. Ich habe mich mit dem Phänomen der Hochsensitivität beschäftigt, schon allein, weil ich selbst Lärm und viele Menschen auch nicht so gut vertrage. Bei der Hochsensititivät (20% aller Menschen sollen hochsensitiv sein), lässt der Thalamus im Gehirn nachweisbar mehr Infos ans Großhirn als bei anderen Menschen, es kommt zur Reizüberflutung. Ich denke, dass es das eher ist. Es gibt Schulen mit Ruheräumen, aber unsere Schule hat das leider nicht.
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Alt 13.08.2016, 22:38   #32
BlonderEngel
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Zitat:
Zitat von elltee Beitrag anzeigen
auf welchem sagenhaften Planeten lebt die Frau?
Ich vermute mal, sie spricht von unserem Grundgesetz:
"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

Dass es in der Realität oft nicht so ist, ist klar. Aber das Gesetz ist toll
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Alt 14.08.2016, 19:20   #33
Jenny87
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Und, Jenny87, Du hast recht, das scheint normal zu sein. Aber ich werde das nicht akzeptieren. Es ist wohl normal, aber für mich nicht hinnehmbar. Wir haben versucht, unsere Kinder bewusst anders zu erziehen, aber anscheinend hat meine Tochter dadurch nicht genug "Ellenbogen" für diese Welt.
Nein auf keinen Fall solltest Du das akzeptieren,wenn Deine Tochter davon so betroffen ist. Da geht so nicht und das muss aufhören.Immer wieder an den Klassenlehrer oder die Schulleitung wenden, wenn etwas vorfällt.
Wichtig ist auch zu wissen,welche Kinder dafür verantwortlich sind. Nach meiner Erfahrung gibt es da immer Anführer und Mitläufer.Die Anführer starten solche Mobbingaktionen und die Mitläufer machen mit um den Anführern zu gefallen.Das ist so eine richtige Hirachie.
Meine Tochter hat auch so eine Anführerin ,egal, was die verlangt, meine Tochter würde es machen, damit sie ihr nicht die Freundschaft kündigt.
Jedenfalls liegt es auf keinen Fall an deiner Tochter, dass sie als Opfer ausgewählt wurde. Wäre sie nicht in der Klasse, hätten sie sich ein anderes Opfer gesucht.
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Alt 05.09.2016, 11:47   #34
Big Andy
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Ich wurde als Kind auch in der Schule gemobbt wegen meines Übergewichtes. War ich zuvor ein fröhliches, glückliches dickes Kind wurde ich hierdurch zu einem unglücklichen und immer dicker werdendes Kind. Wenn Du kannst, versuche zu verhindern, dass deine Tochter gemobbt wird!
LG Andreas
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